Donnerstag, 24. März 2016

Der King lebt - in "Elvis - Das Musical"

Er wird auch 39 Jahre nach seinem Tod von allen selbstverständlich „King“ genannt. Elvis Presley war Megastar, Idol und Phänomen in einer Person. Sein Leben schreibt eine Geschichte, wie es sie kein zweites Mal gibt. Also ist es auch nicht verwunderlich, dass mit ELVIS – Das Musical diese Geschichte jetzt auf die Bühne kommt - auch nach Südtirol.

Der Ire Grahame Patrick wird als "bestes Elvis-Double aller Zeiten" gefeiert. Das Musical kommt am 8. April nach Bozen.
Der Ire Grahame Patrick wird als "bestes Elvis-Double aller Zeiten" gefeiert. Das Musical kommt am 8. April nach Bozen.

„ELVIS – Das Musical“ ist ein Enter­tainment-Erlebnis ganz besonderer Art, bei dem die Zeit ein wenig zu­rückgedreht wird. Der Kult um den King lebt neu auf, wenn Grahame Patrick ins Licht der Schein­werfer tritt und mit un­widersteh­lichem Charme, mitreißen­dem Gesang und Tanz seine Performance gibt. Jede Geste sitzt, die Mimik passt zu hundert Prozent, die Kostüme stimmen bis zur letzten Paillette überein und natürlich singt er live!

Seine Einzigartigkeit erhält dieses Musical durch die Einbindung von echten Zeitzeugen. So wird Elvis, alias Grahame Patrick von dem legendären „The Stamps Quartet“ um den Sänger Ed Enoch begleitet. Die Stamps begleiteten Elvis von 1971 bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1977.

Der Konzertfotograf und Elvis‘ früherer Showtour-Manager sowie guter Freund, Ed Bonja, wird ebenfalls die Tournee 2016 begleiten und parallel zum Musical sein Elvis-Fotografien ausstellen.

Im Interview lernen wir Grahame Patrick kennen, denjenigen, der in die Rolle des King schlüpft.

Wie kamen Sie eigentlich zu diesem Job? Haben Sie eines Morgens vorm Spiegel gestanden und sich gedacht: „Hey, ich sehe ja aus wie Elvis“?

Grahame Patrick: Ich denke, es ist eine Kombination aus mehreren Gründen. Ich bin mit Elvis‘ Liedern aufgewachsen und meine Stimme klingt wie seine. Und so unterschiedlich sehen wir auch nicht aus.

Warum sind Sie ein besserer Elvis als so viele andere?

Ich mag es nicht, wenn jemand sagt, ich sei der beste Elvis. Jeder hat doch das Recht zu tun, was er gerne tut. Vielleicht ist mein Vorteil ja, dass ich mich nicht verstellen muss. Ich verhalte mich auf der Bühne ja fast schon natürlich (lacht).

Wer war der coolere Elvis? Der junge Trucker mit Gitarre oder der König von Las Vegas in seinen Glitzer-Anzügen?

Oh, ich mag beide! Da kann ich mich nicht entscheiden. Sie gehören beide zu einer Person. Man kann nicht das Leben von Elvis darstellen, ohne beide Seiten zu mögen und auch zu zeigen.

Welches ist Ihr Lieblingssong von Elvis?

Einer meiner Lieblingssongs ist „I’m leaving“. Ich weiß gerade gar nicht auf welcher B-Seite die Nummer drauf war. Das Lied kam etwa zu der Zeit raus, als Elvis auch „Always on my mind“ gemacht hat.

Erst kürzlich nannten Sie die Leute nach Ihrer Las Vegas-Show „The Master“. Wie fühlt sich das an?

Das ist natürlich sehr schmeichelhaft. Ich will die Menschen ja eigentlich nur glücklich machen. Und wenn die Leute dann meine Show genießen, macht mich das sehr froh.

Erzählen Sie noch kurz etwas über ELVIS – Das Musical.

Es wurde allerhöchste Zeit, dass jemand ein Musical über Elvis macht. Es gibt so viele Musicals über Künstler – da sollte doch der King ganz vorne dabei sein, oder nicht? Als der Produzent, Bernhard Kurz, mich in Las Vegas aufgesucht und gefragt hat, ob ich Lust hätte bei ELVIS – Das Musical dabei zu sein, habe ich sofort „Ja“ gesagt. Und da wusste ich noch gar nicht, wie großartig das Musical werden würde! Ich musste einfach dabei sein. Bei der Show hätte ich nur einem anderen den Vortritt gelassen: Dem echten King!

Letzte Frage: Lebt Elvis noch?

Ich wünschte es! Wirklich! Auch wenn ich dann arbeitslos wäre (lacht).

stol

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Elvis- Das Musical wird am Freitag, 8. April in der Stadthalle Bozen aufgeführt. Beginn: 20.30 Uhr

Kartenvorverkauf:

In allen Athesia Buchhandlungen

Meran: Non Stop Music

Bozen: Bazar

Online-Ticket: www.ticketone.it

stol