Samstag, 23. Januar 2016

Der Südtiroler Flüchtlingsrap: "Mit Musik die Welt verändern"

Sie rappen an gegen Armut und Gewalt und für eine Welt, in der alle zueinander stehen, egal ob schwarz oder weiß. U(nanimous) 3 sind Flüchtlinge aus Nigeria, untergebracht in der Unterkunft in Prissian, die mit Musik versuchen, die belastende Zeit bis zum Asylverfahren sinnvoll zu gestalten.

U3, das sind Kelly, Dickson und John: Die Flüchtlinge aus dem Süden Nigerias produzieren Songs in Südtirol.
U3, das sind Kelly, Dickson und John: Die Flüchtlinge aus dem Süden Nigerias produzieren Songs in Südtirol.

Kelly, Dickson und John sind Flüchtlinge aus dem Süden Nigerias. Kennengelernt haben sich die 3 erst in Südtirol. 
Gemeinsam sind sie im Haus Noah in Prissian untergebracht, wo sie derzeit noch auf die Anhörung in ihren Asylverfahren warten. Und dort haben sie auch als Gruppe zusammengefunden. Rap/HipHop, das ist ihr gemeinsames Ding. 

"Wir wollen mit unseren Texten gegen Gewalt und Terrorismus, gegen Armut ansingen“, erklärt das Trio. Die Welt verändern mit Musik? Daran glauben sie, denn Veränderung ist die einzige Konstante im Leben.

Bei der Integration helfen

Im Haus Noah hat man ihnen ein kleines Zimmerchen und Freiwillige haben das nötige Equipment dafür zur Verfügung gestellt. Ein paar Nachwuchs-Filmer haben einen Musik-Videoclip zum Song "Changes gedreht. "ich finde es wichtig, Flüchtlingen bei der Integration zu helfen", sagt Gabriel Lucerna (Youtube: ThGraPe), der sich gemeinsam mit Simon Taschler (Youtube: Simon Taschler) und Simon Penn sowie Cutterin Katharina Penn engagiert hat. 

Mittlerweile haben U3 schon ein beachtliches Repertoire. Geprobt wird in jeder freien Minute. Nächster Auftritt: Am 27. Februar im Ost West Club in Meran.

stol/ih

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Die vollständige Geschichte lesen Sie in der Samstagsausgabe des Tagblattes "Dolomiten" in der Rubrik "Zu Gast bei".

stol