Samstag, 22. Mai 2021

Ein Abend im Zeichen der Musik des 20. Jahrhunderts

Nach der Wiederaufnahme seiner Tätigkeit mit einem musikalischen Abend im Zeichen Wolfgang Amadeus Mozarts lädt das Orchester des Konservatoriums „Monteverdi“ in Bozen nun zu einem weiteren Konzert in den Arturo-Benedetti-Michelangeli-Saal.

Für Unterhaltung ist gesorgt.
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Für Unterhaltung ist gesorgt. - Foto: © Shutterstock
Am Sonntag, 23. Mai, um 18 Uhr wird bei freiem Eintritt ein reichhaltiges Programm präsentiert, welches aus Werken aus dem 20. Jahrhundert für Blasorchester, Schlagwerk-Ensemble, sowie für die Verbindung dieser beiden Gruppen mit Unterstützung der Kontrabässe besteht.

Der bekannteste unter den im Programm vertretenen Komponisten ist zweifelsohne Igor Stravinsky, ein Erneuerer der musikalischen Sprache am Beginn des 20. Jahrhunderts. Seine „Sinfonie für Blasinstrumente“ aus dem Jahr 1920 wartet mit einigen formalen Neuheuten auf, während sich in ihr gleichzeitig Anklänge an die russische Volksmusik wiederfinden. Zur Aufführung gelangen wird das Werk dieses Mal in der Überarbeitung von 1947. Das Klavierkonzert wurde hingegen 1924 komponiert und gehört bereits in die neoklassizistische Schaffensperiode des Komponisten. Aus klaviertechnischer Sicht stellt es eine große Herausforderung dar, welcher sich Federico Iunco, Student am Konservatorium, stellen wird.

Carlos Chavez gehört – ebenso wie Silvestre Revueltas, José Pablo Moncayo und Manuel Ponce – der großen mexikanischen Komponistengeneration des frühen 20. Jahrhunderts an. Das im Konzertprogramm enthaltene Werk verlangt lediglich nach Schlaginstrumenten und liefert einen Beweis für den Reichtum an Rhythmen und Farben, der als Merkmal für die lateinamerikanischen Komponisten der Zeit gilt.

Zu guter Letzt präsentieren die jungen Musiker des Konservatoriums ein Werk von Samuel Adler, geboren 1928 in Mannheim und im Jahre 1939 in die USA emigriert. Er vereint in seinem Schaffen einen Großteil der neuen kompositorischen Techniken aus dem 20. Jahrhundert, von der Atonalität über die Aleatorik bis hin zum Gebrauch von Elementen aus folkloristischen Tänzen. Adler ist emeritierter Professor an der Julliard School of Music und Autor unzähliger Bücher mit didaktischem Inhalt.

Anzahl der Plätze limitiert

Aufgrund der geltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie wird darauf hingewiesen, dass der Zutritt zum Konzertsaal nur mit einer Genesungsbescheinigung, einer vollständigen Impfung oder dem Nachweis eines in den vorangehenden 24 Stunden durchgeführten Tests gestattet ist. Die Anzahl der Plätze ist limitiert, während der gesamten Dauer des Konzerts besteht die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen.

stol

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