Am 4. März interpretiert das Haydn Orchester unter dem deutschen Dirigenten Johannes Debus im Konzerthaus Bozen zwei stilbildende „Klassiker“ aus dem 19. Jahrhundert: das von 1854 bis 1857 entstandene Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 in d-Moll, op. 15 von Johannes Brahms und die 1813 uraufgeführte Symphonie Nr. 7 in A-Dur, op. 92 von Ludwig van Beethoven. Solist in Boris Petrushansky (Klavier). Das Konzert beginnt in Bozen um 20 Uhr und wird am 6. März um 20.30 Uhr im Kulturhaus „L. Trenker” in St. Ulrich wiederholt.Boris Petrushansky wurde 1949 in Moskau geboren. Nachdem er die Wettbewerbe in Leeds (1969), München (1970), Moskau (1971) und Terni (1975) gewonnen hatte, unterrichtete er von 1975 bis 1979 am Moskauer Konservatorium. Seit 1990 lehrt er an der Klavier-Akademie in Imola und ist als gefragter Solist weltweit tätig. Zu seinen Kammermusikpartnern gehörten – unter anderen – Mischa Maisky, Igor Oistrach und das Borodin-Quartett.Johannes Debus (1974) startete seine Dirigentenkarriere an der Oper in Frankfurt. Seitdem ist er vor allem im Bereich des Musiktheaters ein international erfolgreicher Orchesterleiter. Zu seinem Repertoire gehören neben der Literatur aus dem 19. Jahrhundert auch zeitgenössische Partituren von Hans Werner Henze, Salvatore Sciarrino und Thomas Adès. Er leitete Produktionen des Ensemble Intercontemporain, des Ensemble Modern, des Klangforums Wien und der Musikfabrik. Johannes Debus ist Music Director der Canadian Opera Company und trat 2011 zum ersten Mal mit dem Haydn Orchester auf – damals mit Werken von Mozart, Tschaikowsky und Thuille.