Montag, 14. November 2016

Eine Explosion von Farben der auf der Cult.urnacht

Am Samstag war der Musik-Export von UploadSounds bei der Cult.urnacht 12 im Stadttheater Bozen. Dieses Jahr ging es den Veranstaltern um die menschlichen Werte. Mit der Singer-Songschreiberin L’Attesa di Persefone war UploadSounds mittendrin im Geschehen. Gleich nach der Eröffnung des Abends trat L’Attesa Di Persefone, Finalistin von UploadSounds 2015/2016, im Foyer ins Rampenlicht.

Außergewöhnlich wie ihr Name: Die Trentiner Singer-Songschreiberin L'Attesa di Persefone.
Außergewöhnlich wie ihr Name: Die Trentiner Singer-Songschreiberin L'Attesa di Persefone.

Die Musik der jungen Künstlerin ist mit unendlich vielen Elementen und Gegensätzen gespickt. So ein bisschen wie sie selbst, gibt sie dem Team von UploadSounds im Gespräch preis. Selbst innerhalb eines Songs lässt sie gekonnt die verschiedensten Gefühlszustände verschmelzen.

Eine “wahrhaftige Explosion aus Emotionen und Farben”, so definiert Maria Minotto ihre Musik. Und wer jemals ihre wundervolle Stimme vernommen hat, weiß worum es geht. Sie selbst ist ein bisschen aufgeregt, dies ist ihr erster Auftritt in Bozen. Dank UploadSounds ist es nun bereits das zweite Konzert in Südtirol.

Wie sind Sie eigentlich zu Ihrem außergewöhnlichen Namen gekommen?

L'Attesa die Persefone: Mein Künstlername leitet sich von dem Mythos von Persefone ab. Es geht um das Alternieren der Jahreszeiten. Alle Jahreszeiten, Stimmungen und Gegensätze der menschlichen Natur sind auch in mir und somit in meiner Musik präsent.

Was haben Sie für die Cult.urnacht 12 für Musikstücke vorbereitet?

Der Leitfaden des Abends sind unsere menschlichen Werte. Ich habe also Songs mitgebracht, die von Dingen erzählen, die uns allen wiederfahren. In der letzten Zeit schreibe ich sehr viel. Dies ist meine Art, die Dinge des Lebens zu verarbeiten. So habe ich heute auch den Song “Innocence” mitgebracht, den ich erst kürzlich schrieb und der meinen derzeitigen Gemütszustand wiederspiegelt.

Wie kam es zu Ihrer Leidenschaft für Musik und wie sind Sie dann auf das Klavier gekommen?

Meine Familie erzählt mir immer, dass ich bereits als kleines Kind Musik liebte. Ich sang mir meine Einschlaflieder immer selbst vor. Die Liebe zur Musik habe ich wahrscheinlich von meiner Oma und meinem Papa geerbt. Ich singe also seit ich denken kann. Das Klavier kam dann während meiner Studienzeit in London dazu, die Gitarre konnte ich damals nicht mitnehmen und so fing ich an auf den verschiedenen Klavieren der Studierzimmer der Universität zu spielen. Dies hat mir völlig neue Klangwelten eröffnet. 

L’Attesa Di Persefone arbeitet im Trentino als Singer-Songschreiberin, ist in letzter Zeit aber auch viel in der Toskana, wo sie bei einem Musical mitarbeitet. 2017 soll es ein Album geben und bald wird sie auch mit neuen Musikern auftreten.

stol