Freitag, 04. Dezember 2020

Heating Cellar: 3 junge Südtiroler leben den Grunge

Dreckig, laut und auch etwas rebellisch – das war der Grunge der späten 1980er- und frühen 1990er-Jahre. Die Südtiroler Band Heating Cellar erweckt den Sound von Nirvana und Co. zu neuem Leben, indem sie ihn mit Elementen aus anderen Rockgenres erweitern. „Scream“, ihre aktuelle Videosingle ist der Beweis dafür.

Heating Cellar. - Foto: © Privat
Heating Cellar sind Jakob Gebert, Isidor Gasser und Hannes Huber. Seit gut zweieinhalb Jahren stehen sie gemeinsam auf der Bühne. Und von Beginn spielte der Grunge eine wichtige Rolle: „Wir lassen viele verschiedene Arten von Rockmusik in unsere Musik einfließen, aber dominierend ist sicherlich Grunge. Unsere Identifizierung mit dieser Stilrichtung geht aber über den Klang hinaus. Grunge war zu Beginn eine Form der allgemeinen Gesellschafts- und Politikkritik und der Auseinandersetzung mit persönlichen Gefühlen und Gedanken. Das sind alles Aspekte, die inhaltlich auch für uns wichtig sind“, sagen die 3 Musiker.

Debütsingle „Sream“ veröffentlicht

Charakteristisch für den Sound von Heating Cellar ist ihre nun veröffentlichte erste Videosingle: „Scream“, also der Schrei, sei einerseits als die letzte Stufe der Angst und Verzweiflung zu sehen. „Andererseits ist er Ausdruck einer Chance, diesen Ängsten ins Auge zu blicken, um sie schließlich überwinden zu können.“

Bleibt noch die Frage offen, wie sie auf ihren Bandnamen Heating Cellar, sprich Heizraum, gekommen sind: „Wir bringen die Menschen mit unseren Texten zum Nachdenken, bringen also Köpfe zum Rauchen, heizen ihnen mit unserem Sound ordentlich ein. Und angefangen haben wir in einem Heizraum, in dem wir geprobt haben. Das Bild des Heizraums zieht sich also quer durch bei uns.“


Ein ganzseitiges Interview mit Heating Cellar gibt's im aktuellen „Dolomiten“-Magazin und eine aktuelle Single und das Radio-Interview auf „Südtirol 1“ ab 16 Uhr (Wiederholungen am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 17 Uhr)!

hil