Die Ausgabe 2011 beinhaltet laut Veranstalter die Aufwertung kleiner, abgelegener Gemeinden, kostbare Orgeln und erlesene geistliche Architektur mit Programmen, die Antikes mit Modernem, Bekanntes mit Ungewöhnlichem und einheimische Musiker mit internationalen Künstlern zusammenbringt. Das Programm sieht Meisterwerke des 19. Jahrhunderts vor mit Werken von Beethoven, Verdi und Mendelssohn sowie des 18. Jahrhunderts mit Corelli, Bach und Händel, Hasse und Zelenka. Die Begegnung mit großen bekannten geistlichen Werken (Verdi und Beethoven) wechselt mit der Aufführung von neu entdeckten und lang vergessenen Werken (Urmacher, Zelenka und Busoni). Ein besonderer Raum wurde dem kreativen zeitgenössischen Gedanken vorbehalten, um neue Ausdrucksweisen (Elektronik und visuelle Kunst zusammen mit Klängen) und neue Formen (Hannes Kerschbaumer, Cecilia Vettorazzi, Felix Resch und Robert Neumair) zu erproben, auch während der Liturgie.Das künstlerische Engagement ist beachtlich: Über 300 Ausführende treten im Festival auf, das einzigartig in ganz Italien ist, einzigartig was Konzept und Anzahl der Veranstaltungen betrifft, einzigartig auch in den Bauwerken voller Spiritualität.Die Konzerte finden bis zum 5. Juni statt. Zum detaillierten Programm geht es hier.