Und auch bei Baby Nr. 3 changieren die Damen im Chorgesang zwischen Pop und Jazz. Sie befördern dabei ihre Sprache, das Ladinische, das nur mehr von rund 30.000 Menschen gesprochen wird, in die Gegenwart.So wird auch der Klang des Gadertals reif für die Lounge. Das Album wird am 31. August bei Blanko Musik veröffentlicht.Nach wie vor schreiben die beiden Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen sowie ihre Cousine Maria Molling ihre Lieder selbst. Nach 250 Liveauftritten und den beiden Alben „Rai de Soredl“ (Sonnenstrahl) und dem bereits deutlich erfolgreicheren „Mai Guai“ (Nie in Schwierigkeiten) haben sie dabei ein drittes Werk vollendet, das als Doppelalbum erscheint.Während CD1 stringent im ans Portugiesische gemahnenden Ladinisch gehalten ist, finden sich auf CD2 auch Stücke auf Englisch, Französisch, Italienisch – was ungeachtet des ladinischen Charmes von Platte 1 wohl dem internationalen Erfolg durchaus zuträglich sein dürfte.Ansonsten bleiben die drei Ganes, die – zumindest vom Namen her – der ladinischen Sagenwelt entstiegenen Waldhexen, ihrem Stil treu. Entspannte Lieder über die Liebe, das Leben und das Schicksal, die im coolen Gewand jedem Club und jeder Bar gut zu Gesicht stehen.