Ein besonderer Schwerpunkt lag heuer auf neuer Kirchenmusik. Zu den Höhepunkten zählte die Uraufführung des „Brixner Magnificat“, das Reiner Schuhenn eigens für die Kirchenmusiktage komponiert hatte. Darüber hinaus erklangen weitere Uraufführungen, unter anderem von Dominik Giesen, sowie Werke von Josef Gabriel Rheinberger, Frank Martin und weiteren Komponisten.<BR /><BR />„Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als gemeinsam mit so vielen Menschen solch wunderbare Musik zum Klingen zu bringen“, brachte VKM-Vorsitzender Heinrich Walder die besondere Atmosphäre der Tage auf den Punkt.<h3> Impulse für die eigene Chorarbeit</h3>Neben den täglichen Gesamtchorproben boten Einzelstimmbildung, Workshops und Kurse Gelegenheit zur musikalischen Weiterbildung. Gerade für Chorleiterinnen und Chorleiter bot die Arbeit mit Reiner Schuhenn zahlreiche Anregungen: „Ich nehme viele konkrete Tipps und musikalische Ideen für meine Arbeit als Chorleiterin mit. Vieles davon lässt sich direkt im eigenen Chor umsetzen“, so eine Teilnehmerin. Damit verbanden die Kirchenmusiktage auch heuer musikalische Weiterbildung mit intensivem gemeinsamen Musizieren und persönlichem Austausch.<h3> Evensong und festlicher Abschluss</h3>Einen besonderen musikalischen Moment bildete der Evensong am Samstagabend im Dom zu Brixen. Die von Chormusik geprägte Abendandacht ließ die während der Tage erarbeiteten Werke in einem liturgischen Rahmen erklingen. Den festlichen Abschluss bildete am Sonntag der Gottesdienst zum Hochfest der Diözesanpatrone Kassian und Vigilius im Dom zu Brixen mit Domdekan Ulrich Fistill. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Teilnehmer der Kirchenmusiktage gemeinsam mit Domorganist Franz Comploi und dem Kirchenmusikreferenten der Diözese Bozen-Brixen, Dominik Bernhard.