Die Gedenkveranstaltung findet auf Initiative einiger Professoren des Konservatoriums und von Prof. Robert Freund, ehemals Solo-Hornist der Wiener Symphoniker, statt. Ein weitere Anlass ist die Preisverleihung des „Carlo Maria Giulini-Kammermusik-Wettbewerbs“, den das Konservatorium dank eines Fonds, den Maestro Giulini dem Konservatorium „zur Förderung des Studiums der Kammermusik“ vermacht hat, austragen kann. Die Gendenkveranstaltung zum 100. Geburtstag beginnt um 11.30 Uhr am Familiengrab von Carlo Maria Giulini am Bozner Stadtfriedhof. Ein eigens aus Osttirol angereistes Horn-Ensemble unter der Leitung von Prof. Michael Dittrich der Wiener Symphoniker mit Beethovens "Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre …" wird die Gedenkveranstaltung eröffnen. Es folgen Erinnerungen an den Maestro, ein musikalisches Intermezzo mit dem Englisch-Horn-Solo aus dem 2. Satz der 9. Symphonie “Aus der neuen Welt” von Dvorak, einer von Giulinis Lieblingssymphonien, gespielt von der Studentin des Konservatoriums Marta Hernandez Santos, sowie eine Andacht, geleitet von Pfarrer Robert Gamper der Pfarrei Muri-Gries. Als Abschluss wird ein Auszug für elf Hörner aus dem Adagio aus der 7. Symphonie von Bruckner gespielt, wiederum unter der Leitung von Prof. Michael Dittrich.Dokumentarfilm + KonzertUm 18 Uhr wird im Stadtklub Bozen (Weintraubengasse 2) der Dokumentarfilm mit einem Interview mit Maestro Giulini (in italienischer Sprache) gezeigt, den die Regisseurin und Programmleiterin 1985 verwirklicht hat.Am Abend wird ab 19.30 Uhr im im Dominikaner-Kreuzgang des Konservatoriums “Fanfaren zum Sonnenuntergang” mit dem Monteverdi Wind Ensemble geleitet von Prof. Fabio Neri gespielt.Um 20.00 Uhr findet im Konzertsaal ein Konzert der Preisträger des diesjährigen Giulini-Wettbewerbs statt.Das Programm: ARVO PÄRT: Summa (1991) - DARIUS MILHAUD: Scaramouche op. 165b (1937) - DIMITRI SHOSTAKOVICH: String Quartet n. 7 (1960) - WITOLD LUTOSLAWSKI: Variazioni su un tema di Paganini (1941). Ausführende abwechselnd das Quartett von Mauro Marino, Giordano Poloni (Violinen), Jennifer Gomez (Viola) und Matteo Bodini (Violoncello) und das Duo Jasmina Dolinska und Lu Ruan (Klaviere).