Dienstag, 27. Juni 2017

Krise überwunden: Roms Opernhaus plant ehrgeizige Saison

Das Teatro dell ´opera in Rom, das wieder eine ausgeglichene Bilanz vorlegen konnte, will 2017/2018 zehn Opern und sechs Ballettaufführungen auf die Bühne bringen.

Die Oper in Rom.
Die Oper in Rom.

Nach der Trennung von seinem Ehrenpräsidenten Riccardo Muti 2014 und einer radikalen Umstrukturierung plant Roms Opernhaus eine ehrgeizige Saison.

Saisonstart ist am 12. Dezember mit Berlioz ´ „Damnation de Faust“ in der Version von Damiano Michieletto. Am Pult steht Daniele Gatti. Nach 60 Jahren wird außerdem in Rom wieder Verdis „I Masnadieri“ unter dem Dirigat von Roberto Abbado aufgeführt.

Zu den Highlights der Saison zählt auch „La Traviata“ in jener Version, die im vergangenen Jahr von der US-Regisseurin Sofia Coppola entwickelt wurde. In der neuen Saison dirigiert außerdem die Römerin Speranza Scappucci Bellinis „La Sonnambula“ unter der Regie von Giorgio Barberio Corsetti.

Im Zeitraum 2014 bis 2016 meldete die Opera di Roma ein Plus bei den Einnahmen von 51 Prozent. Die Zahl der Zuschauer kletterte gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 bis 2014 um 28 Prozent. „Wir sind überzeugt, dass sich die Rolle eines Opernhauses ändern muss. Er darf nicht nur ein Ort für wenige Besucher sein, sondern soll sich immer mehr der Gemeinschaft öffnen. In diesen Jahren hat sich in Rom ein neues Publikum gebildet und das ist für uns besonders wichtig“, so der Intendant Carlo Fuortes.

apa

stol