Montag, 17. Februar 2020

Lanserhaus: Mozart bis in die letzte Faser

Am Mittwoch, 19. Februar kommt der US-amerikanische Pianist Robert Levin auf Einladung von KulturKontakt Eppan ins Lanserhaus.

Robert Levin setzt sich seit Jahrzehnten mit dem Werk Mozarts auseinander – als Musikwissenschaftler und als Pianist.
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Robert Levin setzt sich seit Jahrzehnten mit dem Werk Mozarts auseinander – als Musikwissenschaftler und als Pianist. - Foto: © Clive Barda
Wer den Namen Robert Levin hört, denkt unwillkürlich an Mozart. Denn zum Salzburger Musikgenie hat der US-amerikanische Pianist eine ganz besondere Beziehung. So hat er in den 1990er-Jahren unter der Leitung von Christopher Hogwood Mozarts Klavierkonzerte aufgenommen und dafür hohes Lob von der Musikkritik geerntet.

Am Mittwoch stehen im Lanserhaus – folgerichtig – Werke von Wolfang Amadeus Mozart auf dem Programm: 4 Klaviersonaten, ein Arrangement der Ouvertüre zur „Entführung aus dem Serail“ sowie einige der erhaltenen und nur höchst selten zu hörenden Präludien.

„Präludien“, sagt Guido Gorna, der künstlerische Leiter von KulturKontakt Eppan, „sind Musikstücke, die ursprünglich zur Vorbereitung oder Eröffnung eines weiteren Werkes dienten. Sie sind nicht mehr und nicht weniger als ein Vor-Spiel.“ In Anlehnung an die Praxis der damaligen Zeit wird Robert Levin daher Übergänge zwischen den einzelnen Stücken auch selbst improvisieren.

Der 1947 in New York geborene Levin begann seine Pianisten-Laufbahn erst relativ spät, da er vor allem Musikwissenschaftler ist. In dieser Eigenschaft hat er eine Reihe von Mozart-Werken rekonstruiert und 1991 beim Europäischen Musikfestival das unvollendete „Requiem“ in einer von ihm komplettierten Version uraufgeführt.

Wann: 19. Februar, 20 Uhr
Wo: Lanserhaus, St. Michael Eppan

stol

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