Mittwoch, 08. Juni 2016

"Liebe und andere Grausamkeiten" der Stiftung Haydn

Unter der künstlerischen Leitung von Matthias Lošek präsentiert die Stiftung Haydn von Bozen und Trient ab Oktober die zweite Auflage der zeitgenössischen Opernsaison OPER.A 20.21.

Liebe und andere Grausamkeiten stehen im Mittelpunkt des OPER.A 20.21-Programms. Foto: DLife
Liebe und andere Grausamkeiten stehen im Mittelpunkt des OPER.A 20.21-Programms. Foto: DLife

In der Opernsaison 2016/17 rückt Matthias Lošek die Liebe in all ihren Schattierungen in den Mittelpunkt und stellt das neue Programm unter das Motto „Love and other Cruelties“. Auf dem OPER.A 20.21-Programm stehen von Oktober 2016 bis Mai 2017 vier Opern zeitgenössischer Komponisten.

Stiftungspräsidentin Chiara Zanoni blickt zurück und nach vorne

„Im vergangenen Jahr sind wir in eine spannende, neue Opernsaison gestartet,“ hielt die Präsidentin der Stiftung Chiara Zanoni bei der Vorstellung des Programms fest, „Mit ihr wurden bereits die Weichen für kommende Spielzeiten gestellt: OPER.A 20.21 ist keine traditionelle Opernsaison, sondern ein Projekt, das von der vielfältigen Erfahrungswelt des zeitgenössischen Musiktheaters des 20. und 21. Jahrhunderts zeugt und in dem auch unser Orchester eine wichtige Rolle einnimmt."

Komponisten aus der Gegenwart

Der künstlerische Leiter Matthias Lošek meinte: „In diesem zweiten Jahr wollen wir noch tiefer in die Welt des Zeitgenössischen eintauchen, ohne dabei die Vergangenheit außer Acht zu lassen."

Die Stücke

Eröffnet wird die Spielzeit 2016/17 am 7. und 9. Oktober im Stadttheater Bozen mit „Written on Skin“. 

Passend zur Weihnachtszeit wird im Teatro Sociale in Trient am 2. und 4. Dezember eine musikalische Version von „A Christmas Carol“ aufgeführt.

Weiter geht es am 3. und 5. März im Stadttheater Bozen (Studio) mit „The Raven“, einer Kammeroper des Japaners Toshio Hosokawa.

Mit dem mozartischen Meisterwerk „Le nozze di Figaro“ wird nach „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“ am 1. und 2. April im Stadttheater Bozen der Da-Ponte-Zyklus abgeschlossen.

Die Spielzeit 2016/17 endet am 5. und 7. Mai im Teatro Sociale in Trient mit der zeitgenössischen Erfolgsoper „Quartett“ von Luca Franceschoni.

stol

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