Freitag, 19. Mai 2017

Meran: Festspiel Sonora 700

Sonora 700: Das sind 7 Jahrhunderte Geschichte und Musik mit einem außergewöhnlichen musikalischen Programm und gleichzeitig die Entdeckung besonders scharmanter Winkel der Stadt Meran. Das Festspiel belebt vom 31. Mai bis zum 21. Juni Merans Musikszene.

Das Ensemble Conductus wird auf dem Festspiel Sonora zu hören sein.
Das Ensemble Conductus wird auf dem Festspiel Sonora zu hören sein. - Foto: © STOL

Sonora 700 vermittelt nicht nur ein ganz besonderes Hörerlebnis, sondern ermöglicht dem Publikum auch, fast unbekannte bezaubernde Orte der Stadt kennenzulernen, wie etwa die Landesfürstliche Burg oder die Kirche der Englischen Fräulein. Auf unserer musikalischen Reise entdeckt man versteckte Schätze, wie zum Beispiel einige wertvolle Instrumente der Kunstsammlung des Meraner Museums, die in der Landesfürstlichen Burg aufbewahrt werden und von denen vor allem die Flöten sehr wertvoll sind. In jedem Konzert von Sonora wird eines dieser Instrumente noch jahrhundertelangem Schweigen seine Stimme erklingen lassen und einmal hören wir vier davon im Ensemble.

Conductus Ensemble Hauptfigur des Projekts

Hauptfigur des Projekts ist das Conductus Ensemble, das in nunmehr fast zwanzig Jahren der Stadt zeitgenössische und klassische Musik geschenkt hat, immer mit dem Ziel, neue Hörerfahrungen zu vermitteln.

Konzerte im Überblick

Das Festspiel beginnt am 31. Mai mit einem Eröffnungskonzert im Stadttheater Meran um 20.30 Uhr. Das Conductus Ensemble in seiner Formation als Streichorchester unter der Leitung von Marcello Fera eröffnet die Festspiele.

Es folgt, am 2. Juni um 20.30 Uhr, ein ganz besonders Konzert in der Landesfürstlichen Burg mit dem  Vokalensemble aus dem Gadertal, Pinzimonio vocale, das sich auf das Repertoire der Renaissance und des frühen Barocks spezialisiert hat. 

Am 6. Juni kommt das Duo Anne-Suse Enßle (Flöte) und Philipp Lamprecht (Perkussionen) ins Palais Mamming.

Lusitalma ist ein „exotisches“ Konzert. An Hand von Musik Kapverdischer Traditionen und spanischer und portugiesischer Komponisten der Kolonialzeit begeht es erneut den Weg des Sklavenhandels von Afrika bis Kap Verde. Dieses findet am 08.Juni um 20.30 Uhr im faszinierenden Rahmen des ehemaligen Cafè de Paris (das jetzige Sporting Center) statt.

Kirche der englischen Fräulein außnahmsweise für Publikum geöffnet

In dem Konzert, das am 12. Juni in der Kirche der Englischen Fräulein stattfindet, tritt Lorenzo Cavasanti erneut als Solist auf. Auch diese schöne Kirche, ein Kleinod der Stadt Meran, wird nur dank Sonora 700 für das Publikum geöffnet.

Im Stadttheater tritt am 17. Juni um 20.30 Uhr das Trio Filippo Faes am Klavier, Daniel Guedes an der Violine, Alexander Hülshoff am Violoncello auf. 

Das Festspiel schließt mit einem Konzert, das wiederum in der Kirche der Englischen Fräulein am 21. Juni um 20.30 Uhr stattfindet. 

Weitere Informationen zu dieser musikalischen Zeitreise erhalten sie hier.

stol

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