Auf dem Programm steht das beliebte Oratorium: der „Messias“ von Georg Friedrich Händel. Wer kennt nicht das berühmte „Halleluja“ daraus? In Amerika und in vielen asiatischen Ländern ist es genau so bekannt wie in Europa. Händels Musik ist breit ausladend, einfach, von majestätischer Wucht (besonders in den Chören), voll der herrlichsten Melodien. Das Werk gehört bis heute zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik des christlichen Abendlandes.Es umfasst in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte, beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen von Propheten wie Jesaja, das Leben Jesu, der als Erfüllung der Prophezeiungen gesehen wird, seine Geburt, seinen Tod am Kreuz und sein erhofftes zweites Kommen. Obwohl das Leben im Neuen Testament geschildert wird, greift der Oratorientext überwiegend auf das Alte Testament zurück. Der Titel „Messiah“ bezieht sich auf einen ursprünglich hebräischen Hoheitstitel aus der jüdischen Bibel und bedeutet „der Gesalbte“. Schon in der Septuaginta-Übersetzung der hebräischen Bibel wurde das Wort überwiegend mit Christus übersetzt. Es führen aus: Julia Doyle, Sopran; Daniel Taylor, Countertenor; David Munderloh, Tenor; Peter Harvey, Bass und der Kammerchor Stuttgart sowie das Barockorchester Stuttgart. Es dirigiert Frieder Bernius.Termine:13. Dezember, 18 Uhr, Brixen/Milland, Freinademetzkirche 14. Dezember, 17 Uhr, Bozen, Konzerthaus Kartenvorverkauf:Brixen: Tourismusverein BrixenBozen: Stadttheater Bozen oder Reservierung: concert.service.bz@gmail.com Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn.