Montag, 28. Dezember 2015

Musikalische Ouvertüre

Mit einem Klassikprogramm in das neue Jahr: Unter der Leitung von Ekhart Wycik spielt das Haydn Orchester in Toblach, Meran und Bozen.

Ekhart Wycik
Ekhart Wycik

Klassikhits, Tänze und heitere Melodien zum Jahreswechsel: Vom 30. Dezember bis zum 2. Januar spielt das Haydn-Orchester unter Ekhart Wycik in Toblach, Meran und Bozen. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Johann Strauß, Imre Kálmán, Bela Bartók, Ferenc Lehár, Luigi Arditi, Antonín Dvorák, Leroy Anderson und Amilcare Ponchielli. Solistin ist Susanne Geb (Sopran).Die Konzerte finden am 30. Dezember in Toblach (Mahler-Saal, 20.30 Uhr), am 1. Januar in Meran (Kursaal, 17 Uhr – Musik Meran), am 2. Januar in Bozen (Konzerthaus, 20 Uhr) statt.

Ekhart Wycik ist ein international gefragter Dirigent. In seiner fast 20-jährigen Tätigkeit als Kapellmeister an verschiedenen deutschen Musiktheatern dirigierte er über 70 Opern und hat sich gleichermaßen ein umfassendes Konzertrepertoire aufgebaut. Er unterrichtet als Dozent an den Musikhochschulen Düsseldorf (Dirigieren) und Köln (Opernschule) und arbeitet seit 2010 freischaffend.

Im Konzertbereich leitete Ekhart Wycik – unter anderen – das DSO Berlin, die Deutschen Staatsphilharmonie Ludwigshafen, die Berliner und Bochumer Symphoniker und das RSO Saarbrücken. Sein italienisches Operndebut mit „Hänsel und Gretel“ am Stadttheater Bozen wurde vom Fachmagazin „OperaClick“ unter die besten Produktionen Europas gewählt. Im Frühjahr 2014 kehrte er für die Neuinszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ nach Bozen zurück.

Die Sopranistin Susanne Geb studierte in Nürnberg und Wien Klavier, Kirchenmusik und Gesang. Ihre Engagements führten sie an die Staatstheater Braunschweig, Kassel, Mainz, Nürnberg, Saarbrücken und Wiesbaden, an das Nationaltheater Mannheim, an die Theater Leipzig und Dortmund, zu den Tiroler Festspielen Erl sowie an das Teatro Colón in Buenos Aires. Dabei arbeitete sie. mit Jean-Pierre Faber, Konrad Junghänel, Roberto Paternostro, Daniel Raiskin, Konstantin Trinks und Gustav Kuhn sowie mit Tatjana Gürbaca, Olivier Tambosi, Valentina Carrasco und Katharina Wagner. Zu ihren Partien zählen Contessa, Elvira, Fiordiligi, Mimì, Micaëla, Marie und Agathe. Daneben widmet sie sich in letzten Zeit verstärkt den Wagner-Partien ihres Fachs, so dass sie im vergangenen Jahr als Gutrune, Eva und Elsa debütieren konnte.

stol