Montag, 26. März 2018

Pereira lässt Scala-Kostüme versteigern

Scala-Intendant Alexander Pereira plant in den nächsten Monaten eine Versteigerung von Kostümen des Mailänder Theaters. 50.000 Stück sind in den Lagern des Opernhauses verstaut, von einem Teil davon will sich das Theater jetzt auch aus Platzgründen trennen, berichtete die italienische Tageszeitung „La Stampa“ (Montagsausgabe).

Alexander Pereira will Kostüme der Scala versteigern lassen.
Alexander Pereira will Kostüme der Scala versteigern lassen. - Foto: © APA

Kostüme, die noch nicht 50 Jahre alt sind und daher nicht unter historischem Schutz stehen, sollen verkauft werden. Seit 22 Jahren wird kein einziges Kostüm der Scala mehr entsorgt.

Viele Bühnenkleider wurden zuletzt wiederverwertet. Die Verantwortlichen für die Scala-Kostüme werden eine sorgfältige Wahl treffen und entscheiden, welche Kostüme versteigert werden können, berichtete das Blatt.

Von der Auktion ausgeschlossen sind alle Kleider der Starsopranistin Maria Callas, die zurzeit im Scala-Museum ausgestellt sind. Auch Kleider von Renata Tebaldi und des russischen Ballettstars Rudolf Nurejew sollen im Opernhaus aufbewahrt werden.

Die Scala rechnet mit einem Erfolg der Versteigerung: In der Modehauptstadt Mailand werde es an Interessenten nicht fehlen, die sich um ein Bühnen- oder ein Abendkleid bemühen würden.

apa

stol