Er ist bei den bedeutendsten Jazzfestivals genauso zu Gast wie in den klassischen Konzertsälen: Und er hat sein Instrument, das Akkordeon, in eine neue Ära geführt. Am 19. Februar tritt der Ausnahmemusiker gemeinsam mit dem Orchestra Camerata Ducale im Haus-Michael-Pacher in Bruneck auf. Die Konzertbesucher können sich auf ein mannigfaltiges Konzert mit Werken von Johann Sebastian Bach, Astor Piazzolla und Eigenkompositionen von Richard Galliano freuen.„Richard Galliano hat die Geschichte des Akkordeons verändert: Heute können wir von einer Zeit vor und nach Galliano sprechen“, so urteilt nicht nur der Akkordeonist Yasuhiro Kobayashi. Galliano gilt als Entdecker des Akkordeons für den Jazz. Der Klassik, den mediterranen Klängen, dem Tango und zeitgenössischen Kompositionen ist er genauso zugewandt. Der 1950 in Cannes geborene Galliano begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Akkordeonspiel, das ihm sein Vater beibrachte und das er am Konservatorium von Nizza vertiefte. Inspiriert vom Tango Nuevo seines Freundes Astor Piazzolla schuf er den „New Musette“, eine Mischung aus Jazz und der französischen Walzerform Musette.Die Zusammenarbeit mit klassischen Orchestern wie dem Orchestra Camerata Ducale ermöglicht Galliano das Musizieren über mehrere musikalische Epochen hinweg. Das 1992 von Guido Rimonda und Cristina Canziani gegründete Orchester hat sich vor allem durch seine Arbeit an wiederentdeckten Werken, wie jenen von Giovanni Battista Viotti, international einen Namen gemacht.Das Konzert findet am Dienstag, 19. Februar im Haus-Michael-Pacher in Bruneck statt und beginnt um 20 Uhr. Um 19.15 Uhr findet eine kostenlose Konzerteinführung im Buchhaus Athesia, Stadtgasse 4, Bruneck statt. Karten bei Athesia Ticket und im Büro des Südtiroler Kulturinstituts. Informationen unter www.kulturinstitut.org .