Mittwoch, 08. Juli 2020

Ringo Starr feierte 80. Geburtstag mit Online-Show

Ringo Starr ist am Dienstag 80 Jahre alt geworden und hat seinen Geburtstag auf eine besondere Art und Weise gefeiert.

Ringo Starr vor seiner "Peace and Love"-Skulptur in Beverly Hills.
Ringo Starr vor seiner "Peace and Love"-Skulptur in Beverly Hills. - Foto: © APA (AFP/Getty) / KEVIN WINTER
Der frühere Beatle Ringo Starr hat am Dienstag seinen 80. Geburtstag gefeiert ( STOL hat berichtet) und dafür eine Online-Party organisiert. Für die Show ließ der einstige Schlagzeuger der legendären britischen Band am Dienstag Aufnahmen von musikalischen Tributen prominenter Freunde einspielen, darunter der US-Sänger Sheryl Crow und Kenny Loggins. Auch der Starregisseur David Lynch sandte eine Hommage an den Ex-Beatle.

Zudem ließ Starr eigene Aufnahmen abspielen. Zu den Beatles-Hits, die während der live übertragenen Party liefen, gehörten „Come Together,“ „All You Need is Love“ und „With a Little Help From My Friends“. Die Live-Show im Internet wurde von rund 130.000 Fans verfolgt.

Besondere Zeiten erfordern besondere Geburtstagspartys

Normalerweise veranstaltet Starr zu seinen Geburtstagen richtige Partys mit physischer Präsenz von Promis und hunderten Fans sowie musikalischen Live-Darbietungen. In diesem Jahr verzichtete er wegen der Corona-Pandemie darauf. Dies sei ein schlechtes Jahr, um ein direktes Zusammentreffen mit seinen Freunden zu begehen, sagte er. „Wegen des Coronavirus müssen wir Distanz zueinander halten.“

Starr saß während der Show hinter einem Schlagzeug und trug eine farbenfrohe Atemschutzmaske, auf der das Friedenszeichen prangte. Zur Enttäuschung vieler Fans kam es nicht zu einem virtuellen Zusammentreffen mit seinem früheren Beatles-Kollegen Paul McCartney. Zum Finale der Show ließ Starr lediglich eine Archivaufnahme aus Los Angeles vom vergangenen Jahr laufen, in der er zusammen mit McCartney „Helter Skelter“ spielt.

Starr und McCartney sind die beiden einzigen Überlebenden der „Fab Four“, die die Pop-Geschichte revolutionierten. John Lennon wurde 1989 in New York von einem geistig verwirrten Attentäter erschossen, George Harrison starb 2001 an Krebs.

apa/stol

Schlagwörter: