Freitag, 15. Mai 2020

Salzburger Festspiele 2020 mit Rumpfprogramm

Die Salzburger Festspiele werden heuer im August in einer deutlich abgespeckten Form stattfinden. Und auch die Bregenzer Festspiele sollen vor der Absage stehen.

Valery Tscheplanowa als "Buhlschaft" (m.) und Tobias Moretti als "Jedermann" (l.) bei den Festspielen 2019.
Valery Tscheplanowa als "Buhlschaft" (m.) und Tobias Moretti als "Jedermann" (l.) bei den Festspielen 2019. - Foto: © APA / BARBARA GINDL
Sicher ist, dass es im 100. Jahr der Festspiele „Jedermann“-Aufführungen geben wird. Noch gibt es allerdings keine Details zum verkleinerten und offenbar später startenden Programms. Jetzt muß noch alles durchkalkuliert werden,. Sicher ist allerdings: Das heuer geplante große Programm zum 100-Jahr-Jubiläum wird heuer nicht stattfinden, sondern auf 2021 verschoben.
Bregenzer Festspiele

Die Bregenzer Festspiele stehen sogar vor der Absage. Nach ersten Informationen wird das Festival erstmals seit 1946 heuer nicht stattfinden. Laut der Pressekonferenz der Bundesregierung Österreich sind ab 1. August Veranstaltungen bis zu 1000 Besucher erlaubt – für die Festspiele keine Perspektive. In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz werden die Verantwortlichen noch heute das Aus für 2020 verkünden.


Nach den Regelungen und Besucherzahlen-Auflagen, die die Bundesregierung am Freitag bekanntgab, wird ein Festivalsommer in gewohntem Ausmaß nicht möglich sein. Die Festspielverantwortlichen hatten stets betont, dass im Fall einer Absage das gesamte Programm nicht stattfinden wird. Eine Bestätigung für eine Absage war vorerst nicht zu erhalten. Der Sprecher der Bregenzer Festspiele bat auf entsprechende Nachfrage, die noch abzuwarten. „Rigoletto“ und die Hausoper „Nero“ sind auf 2021 verschoben worden, ob das auch für das übrige Programm gilt, ist fraglich.

eva/apa