Freitag, 13. Mai 2016

Schweiz scheidet aus: Die nächsten 10 ESC-Finalisten stehen fest

Schmach für die Schweiz und Dänemark: Beide Länder fliegen im ESC-Halbfinale aus dem Wettbewerb. Australien darf dagegen nach 2015 wieder als Ehrengast im Grand-Prix-Finale mitmischen.

Der Auftritt von Rykka hat nicht gereicht: Die Schweiz ist beim ESC-Finale nicht dabei.
Der Auftritt von Rykka hat nicht gereicht: Die Schweiz ist beim ESC-Finale nicht dabei. - Foto: © APA/AFP

Australien ist zum zweiten Mal als Gastland im Finale des Eurovision Song Contest vertreten. Beim zweiten Halbfinale des Wettbewerbs in Stockholm am Donnerstag überzeugte Popstar Dami Im mit dem Lied „Sound of Silence“.

Die Schweizfiel mit Sängerin Rykka und „The Last Of Our Kind“ dagegen in der Gunst von Zuschauern und Jury durch. Auch Dänemark und Norwegen verpassten den Einzug in das Grand-Prix-Finale. Die deutschen Fernsehzuschauer durften im zweiten Halbfinale mit darüber abstimmen, wer von den 18 Teilnehmern weiterkommen sollte.

Neben Australien qualifizierten sich Georgien, Lettland, Bulgarien, Serbien, Polen, Israel, Litauen und Belgien für die Show am Samstag. Außerdem zog die Krimtatarin Jamala, die in ihrem Song „1944“ über die Vertreibung der Minderheit unter Sowjetdiktator Josef Stalin singt, für die Ukraine ins Finale ein.

Der Weißrusse Iwan fiel am Donnerstag auf, als er zu Beginn seines Songs „Help You Fly“ als Animation nackt zu sehen war: Im Adamskostüm hockte er gegenüber von einem Wolf. Eigentlich habe Iwan geplant, nackt mit echten Wölfen aufzutreten. „Aber leider wurde entschieden, dass das gegen die Regeln verstößt“, sagte Moderatorin Petra Mede. Geholfen hat Iwan die Performance nicht – Weißrussland schied im Halbfinale genau wie Irland, Mazedonien, Slowenien und Albanien aus.

Finale am Samstag nun komplett

Zehn Länder hatten sich mit ihren Beiträgen schon in einem ersten Halbfinale am Dienstag qualifiziert – darunter Russland, Österreich und die Niederlande. Italien zog wie Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Spanien und Gastgeberland Schweden direkt ins Finale am Samstag ein.

dpa

stol