Im Geiste der antiken Tradition, wechseln bei Symposion die Verkostung feiner Gaumenfreunden, in diesem Jahr vom Sternekoch Herbert Hintner des Restauranten Zur Rose in Eppan zubereitet, und ausgezeichneter Weine der Kellerei St. Michael Eppan mit feinsten zeitgenössischen Klängen ab. Mit diesem Projekt hat das Klangforum Wien eine neue Gattung erfunden, die ein noch unbekanntes Terrain für die zeitgenössische klassische Musik betritt: die Dimension des Klanges, unter sich verändernden Wahrnehmungszuständen. Die Musik wird über den Körper und die Sinne wahrgenommen und gleichzeitig werden die großen Komponisten unserer Generation gefeiert. Ein Rausch in acht Abteilungen verspricht der Untertitel des Musikmarathons, von 17 Uhr bis spät in die Nacht. Das Klangforum Wien, das 1985 von Beat Furrer gegründet wurde, ist eine Gruppe von Solisten, die sich ausschließlich der zeitgenössischen Musik widmet. Ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen für Musik bei der 50. Ausgabe der Biennale von Venedig taucht das Wiener Ensemble für Transart in das Musiklabyrinth des 20. und 21. Jahrhunderts ein: von den ausgearbeiteten Texturen des finnischen Komponisten Magnus Lindberg zur Sequenza XII von Luciano Berio über die lyrisch-spektralen Kompositionen von Claude Vivier zu jenen des Österreichers Bernhard Gander. Der Rausch der Sinne wird mit den Kompositionen von Beat Furrer, dem Gründer des Ensembles, Fausto Romitelli und den dichten, instrumentalen Handlungssträngen von Morton Feldmann fortgeführt und gipfelt in der Aufführung von „In C“ von Terry Riley, einem heiteren Manifest des musikalischen Minimalismus. Reservierung erforderlich (Tel. 0471/673070)