Freitag, 11. März 2016

Udo Lindenberg: In Flüchtlingsfrage „nicht blinden Instinkten folgen“

Der deutsche Rocksänger setzt auf den Merkel-Kurs einer europäischen Lösung: „Sonst ist die tolle Vision von Europa am Ende.“

Udo Lindenberg unterstützt Kanzlerin Angela Merkel.
Udo Lindenberg unterstützt Kanzlerin Angela Merkel. - Foto: © APA/EPA

In der Flüchtlingsfrage steht Altrocker Udo Lindenberg (69) hinter dem Kurs der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Bemühen um eine europäische Lösung. „Ich hoffe, dass Frau Merkel dabei Erfolg hat, sonst ist die tolle Vision von Europa am Ende. Das ist eine hochgefährliche Zeit“, sagte er den „Nürnberger Nachrichten“. Es sei wichtig, Hysterie zu vermeiden und besonnen vorzugehen.

„Also nicht das Gehirn abschalten und nicht blinden Instinkten folgen, nach denen uns Fremdes bedroht. Wir sind hier in Deutschland ja in einer ziemlich komfortablen Situation und haben die Möglichkeit, vielen Flüchtlingen Zuflucht zu gewähren.“ Alleine schaffe Deutschland das aber nicht. „Deswegen ist die Zielsetzung, das zusammen mit allen europäischen Nationen zu erreichen, genau richtig.“

apa/dpa

stol