Donnerstag, 23. September 2021

UFO: Desert May Bloom ist zurück

Am morgigen Freitag wird die 5-köpige Band Desert May Bloom im Jugend- und Kulturzentrum UFO ein Konzert geben.

Desert May Bloom wird bereits zum zweiten Mal ein Konzert im UFO geben.
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Desert May Bloom wird bereits zum zweiten Mal ein Konzert im UFO geben. - Foto: © Desert May Bloom
Desert May Bloom, eine Band 5 junger Wahlwiener mit Wurzeln in Südtirol, Marokko und Österreich, kommt zum zweiten Mal ins UFO. Ihre Musik lebt von der Vielfalt, so treffen rockige Hymnen auf soulige Vibes, hypnotisierende Rhythmen auf simple Hip-Hop Grooves und sozialkritische auf poetische Texte. So facettenreich wie die Musik verhält sich auch ihre Liveshow, die von ruhigen Parts zu ekstatischen Jams führt.




Am morgigen Freitag um 20 Uhr wird die Band ein Konzert geben. Die Veranstaltung findet im UFO-Saal statt.

Alle Angebote werden im Rahmen der gesetzlichen Covid-19 Bestimmungen durchgeführt. Der Green Pass ist für den Zutritt zum Saal erforderlich.

Reservierungen sind erwünscht und können online vorgenommen werden.

Desert May Bloom

Eine Weltreise kann so Einiges. Fast garantiert sind aber neue Eindrücke und Bekanntschaften. Wer schon einmal über einen längeren Zeitraum unterwegs war, weiß, dass eine große Dosis an verschiedenen Kulturen die Sinne anregt und somit zwangsläufig irgendwann auch die Frage „Wer bin ich und was will ich?“ aufwirft.

Nicht anders erging es Moritz Gamper und Solen Benabadji, als sich die beiden in den Fängen Südamerikas kennengelernt haben. Dort wurden sie Rucksack-Buddies und begannen auf ihrer nun gemeinsamen Reise Musik zu schreiben. Als später der Wunsch nach Sesshaftigkeit aufkam, war es an der Zeit, dass sich die Wege wieder trennten. Das Abenteuer sollte aber noch nicht vorbei sein.

Moritz zog es nach Wien, dort traf er auf Simon Mayrl, der selbst erst kürzlich aus einem Südamerika- Abenteuer zurückgekehrt war. Die gemeinsame Passion für Musik und Reisen florierte in einer äußerst produktiven Zusammenarbeit im Songwriting und so schufen sie ein solides Fundament und brauchten nur noch einige Mitträger um sich auch wirklich „eine Band“ nennen zu können.

Zur gleichen Zeit verschlug es Solen nach Marokko. In Gedanken niemals losgelöst von der musikalischen Vision, die mit Moritz zwischen Berggipfeln und Wüsten-Lagerfeuern entstanden ist, fasste er bald einen Entschluss: „Wien it is!“ So schnell wie er seine Zelte in Marokko aufgebaut hatte, baute er sie auch wieder ab und zog in die Österreichische Hauptstadt.

Um eine richtige Band zu sein, brauchte es aber noch mehr. Jedenfalls ging es nicht ohne Drums und für das geplante Vorhaben waren auch Keys unerlässlich. Julian Ritzlmayr und Florian Graf stimmten ein und somit war die Partie komplett: Desert May Bloom war geboren.




Desert May Bloom - Eine Wüste die blüht, also. Ja genau so klingen sie auch: Nach ewigem Horizont und praller Sonne. Dazwischen aber ist kein trockener Mund. Ein fruchtiger Geschmack schleicht sich ein und gewinnt immer wieder die Oberhand. Gewitzte Gitarrenriffs und einschlägige Drums, gepaart mit moderner Musikproduktion. Wortgewaltige Songtexte, meist mehrstimmig, in hitträchtige Melodien verpackt.

Weitere Informationen sind auf ihrer Website zu finden.

stol