Massimo Zanetti dirigiert das philharmonische Orchester des Theaters, die Regie stammt von Massimo Gasparon. Im März folgt eine „Nabucco“-Aufführung.Das Opernhaus von Triest öffnet die Saison am Freitag mit der Aufführung der fast vergessenen Verdi-Oper „Il Corsaro“ (Der Korsar). Das Libretto von Francesco Maria Piave basiert auf Lord Byrons dramatischem Gedicht „The Corsair“. Die Uraufführung der Oper hatte am 25. Oktober 1848 in Abwesenheit des Komponisten am Teatro Grande in Triest stattgefunden. Sie war kein Erfolg und wurde von der Kritik verrissen. Nur wenige Bühnen spielten die Oper nach.„Es handelt sich um eine außerordentliche Oper, in der es um den ewigen Kampf zwischen Westen und Osten, zwischen Christentum und Islam geht. Wie immer bei den Verdi-Opern stehen die großen Werte, die hohen Ideale im Vordergrund, die Liebe, Hass und den Auseinandersetzungen der Hauptfiguren einen Sinn verleihen“, kommentierte Regisseur Gianluigi Gelmetti. Die Opera ist eine Koproduktion mit der Opera von Monte Carlo.200 Jahre VerdiMit Opernaufführungen, Feierlichkeiten und unzähligen Veranstaltungen will Italien Giuseppe Verdi, seinen bekanntesten Opernkomponisten, anlässlich seines 200. Geburtstags im Oktober 2013 feiern. Parma und Mailand, zwei Städte in denen der Maestro lange Zeit gelebt hat, werden Verdi ein reiches Jubiläumsprogramm widmen.6,5 Mio. Euro hat die Kulturkommission der Abgeordnetenkammer in Rom für die Verdi-Feierlichkeiten zur Verfügung gestellt. Eine Ausstellung zu Verdis Ehren ist ab Ende Jänner im „Haus der Musik“ von Parma geplant. Im Geburtsort des Komponisten Roncole di Busseto nahe Parma ist im Oktober ein Verdi-Festival vorgesehen. Starker Andrang wird in den nächsten Monaten in seinem Geburtshaus, sowie in der nahe gelegenen Kirche San Michele erwartet, in der Verdi getauft wurde. Hier befindet sich noch die alte Orgel, auf der der Meister als junger Bursche geübt hat.apa