Donnerstag, 02. Mai 2019

Zubin Mehta tritt nach Erkrankung wieder an der Scala auf

Nach einer mehrmonatigen Tumorbehandlung kehrt Stardirigent Zubin Mehta (83) mit einer Reihe von Konzerten wieder an die Scala zurück. Ab Freitag dirigiert der indische Stardirigent Anton Bruckners Symphonie Nummer 8. „Ich habe mit dem Orchester drei Mal geprobt und ich fühle mich prima”, so Mehta am Donnerstag an der Mailänder Scala. Fast zwei Jahre lang musste Mehta wegen Chemotherapie pausieren.

Zubin Mehta fühlt sich wieder gut. -.Foto: APA (AFP)
Zubin Mehta fühlt sich wieder gut. -.Foto: APA (AFP)

Wegen seiner Erkrankung hatte er im Jänner 2018 auf das Dirigat der „Fledermaus” von Johann Strauss Sohn verzichten müssen und war dabei vom deutschen Dirigenten Cornelius Meister ersetzt worden. Mehta, der die Leitung des Israelischen Philharmonieorchesters im Oktober 2019 nach genau 50 Jahren im Amt abgeben wird, musste sich wegen des Tumors einer Operation unterziehen.

„Jetzt geht es mir sehr gut. Das habe ich der modernen Medizin zu verdanken, die mich vor einer ziemlich ernsten Lage gerettet hat“, sagte der Dirigent, der am 18. Mai auch die zweite Ausgabe des Festivals sakraler Musik im Dom der lombardischen Stadt Pavia eröffnen wird. Dabei wird er wieder Bruckners Symphonie Nummer 8 dirigieren. Weitere Auftritte sind in Florenz und in Neapel geplant.

Der indische Maestro - bis 2017 30 Jahre lang Musikdirektor des Florentiner Theaters „Maggio musicale fiorentino”- ist emeritierter Chefdirigent am toskanischen Opernhaus. Aus gesundheitlichen Gründen hatte Mehta auch mehrere geplante Konzerte mit den Wiener Philharmonikern nicht wahrnehmen können.

apa

stol