Mittwoch, 16. Januar 2019

Neuer „Bozen-Krimi“: Familiäre Bande und menschliche Abgründe

Beeindruckendes Alpen-Panorama, malerische Gassen und Verbrecherjagd: Südtirol ist wieder Kulisse für einen neuen „Bozen-Krimi“. Bei „Leichte Beute“ am Donnerstag ab 20.15 Uhr auf ARD geht es um Rache, familiären Zusammenhalt und ausweglose Situationen.

„Capo“ Matteo, „Frau Commissario“ Sonja und Sonderermittlerin Carla Pisani wollen - vor toller Kulisse - der Mafia das Handwerk legen. - Foto: ARD Degeto/Hans-Joachim Pfeiffer
Badge Local
„Capo“ Matteo, „Frau Commissario“ Sonja und Sonderermittlerin Carla Pisani wollen - vor toller Kulisse - der Mafia das Handwerk legen. - Foto: ARD Degeto/Hans-Joachim Pfeiffer

Eine Diebesbande treibt in Südtirol ihr Unwesen. Dann wird ein pensionierter Richter in seinem Haus überfallen und erschossen. Alles sieht nach Raubmord aus. Doch die Kommissare Sonja Schwarz und Matteo Zanchetti (Chiara Schoras und Tobias Oertel) glauben nicht daran. Schließlich war der Jurist als „Richter Eisenhart“ berüchtigt, und viele hatten noch eine Rechnung mit ihm offen.

Im sechsten „Bozen-Krimi“ (Donnerstag, 20.15 Uhr) im „Ersten“ steht aber nicht allein die Aufklärung der Gewalttat im Mittelpunkt. Auch im Privaten geht es turbulent zu – nicht nur bei den Ermittlern.
Regisseur Thorsten Näter erzählt einen spannenden Fall, der die Zwänge von familiärer Bande und scheinbar ausweglosen Situationen verbindet. Nicht ganz einfach ist es mitunter zwar, den genauen Überblick über die einzelnen Personen zu behalten. Dennoch gelingt es, das gemeinsame Thema durchzuerzählen. Und an Spannung mangelt es auch nicht.

„Leichte Beute“ ist an diesem Donnerstag der erste von zwei aufeinander folgenden Ausgaben des „Bozen-Krimis“. Eine Woche später zeigt das Erste dann auf dem gleichen Sendeplatz um 20.15 Uhr den nächsten Fall des Ermittler-Duos Schwarz/Zanchetti mit dem Titel „Falsches Spiel“.

dpa

stol