Freitag, 13. April 2018

Neuerungen im Kindergartenjahr 2018/2019

Landesrat Philipp Achammer, Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner und Landeskindergartendirektorin Christa Messner haben am Freitag im Landhaus das bevorstehende Kindergartenjahr vorgestellt.

Christa Messner, Philipp Achammer und Sigrun Falkensteiner (von links nach rechts). - Foto: lpa
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Christa Messner, Philipp Achammer und Sigrun Falkensteiner (von links nach rechts). - Foto: lpa

Die Lage an Südtirols Kindergärten ist stabil: In Südtirol werden 267 deutschsprachige Kindergärten mit 574 Abteilungen (eine mehr als im Vorjahr) geführt. 12.314 wurden eingeschrieben, 67 hingegen sind noch auf der Warteliste. Dies sei jedoch nicht besorgniserregend, da „ein Kindergartenplatz jedem Kind garantiert sei", wie Landesrat Achammer am Freitag erklärte.

Mit einem Plus von 50 Kindern gegenüber dem Vorjahr sind die Einschreibungen leicht angestiegen. In den Vorjahren waren noch Zuwächse von mehr als 200 Kindern verzeichnet worden.   

Personalaufstockung und Springer-Stellen

Nach einer Personalaufstockung von 50 Stellen in den vergangenen Jahren sind derzeit 1363 Vollzeitstellen vorgesehen. Am Dienstag dieser Woche schuf die Landesregierung weitere zusätzlich 37 Stellen für Springerinnen. Im Unterschied zum restlichen Staatsgebiet fehlen in den deutschen Kindergärten in Südtirol Pädagoginnen. Der Bildungslandesrat kündigte am Freitag verschiedene Maßnahmen an, um diesem Personalmangel entgegen zu wirken.

Ein besonderes Augenmerk gilt der komplexen Situation an den städtischen Kindergärten, besonders jener in Bozen, Meran und Leifers, sowie an den Kindergärten im Unterland. In Bozen habe sich die zentrale Einschreibung bewährt, die in diesem Jahr eingeführt worden ist.

Kleinere Gruppen und mehr Begleitung

Komplexen Situationen begegne man mit Beratungsgesprächen, mit kleineren Gruppen, mit der Begleitung der Familien und mit gezielter sprachlicher Förderung im Kindergarten. So Landeshauptmann Arno Kompatscher.

In Bozen, Meran und Leifers sei es gelungen, die Gruppengrößen von 25 auf 22 Kinder herabzusetzen. Zudem hätten sich im Zuge des Einschreibungsgesprächs 2 Drittel der Erziehungsverantwortlichen von nicht deutschsprachigen Kindern spontan bereit erklärt, Deutschkurse zu besuchen, um die sprachliche Entwicklung ihrer Kinder zu unterstützen.

stol/lpa

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stol