Montag, 30. April 2018

Reinhold Messners „Holy Mountain“ feiert Premiere

Das Allround-Talent Reinhold Messner setzt seine Karriere als Filmregisseur fort. Nach seinem Regie-Debüt im Jahr 2016 mit dem Dokumentarfilm “Still Alive” feiert der neue Film des 73-Jährigen „Holy Mountain“ bei der 66. Ausgabe des „Trento Film Festival“ am heutigen Montag Premiere.

Reinhold Messners „Holy Mountain“ feiert bei der 66. Ausgabe des „Trento Film Festival“ am heutigen Montag Premiere. - Foto: Screenshot/Trailer
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Reinhold Messners „Holy Mountain“ feiert bei der 66. Ausgabe des „Trento Film Festival“ am heutigen Montag Premiere. - Foto: Screenshot/Trailer

Inhaltlich geht es im Film „Holy Mountain“um die berühmte Rettungsaktion am „Ama Dablam“ im Jahr 1979. Der 6.828 Meter hohe Berg gilt in Nepal als heilig.

Damals war eine Expedition aus Neuseeland unter der Führung von Peter Hillary in große Schwierigkeiten geraten. Reinhold Messner war zum selben Zeitpunkt am Ama Dablam unterwegs gewesen. Seine eigene Truppe entschied sich während des Aufstiegs, den in Not geratenen Neuseeländern zu Hilfe zu eilen.

Der Dokumentarfilm vermischt private Archivaufnahmen mit Berichten von Reinhold Messner und seinen damaligen Bergkameraden.

Messners 7. Leben

Messner, der als Erster alle 14 Achttausender bestiegen hatte, erklärte in früheren Interviews, die Tätigkeit als Filmregisseur markiere sein “siebtes Leben” nach mehreren Erfahrungen als Extrembergsteiger, Schriftsteller und EU-Abgeordneter.

In “Still Alive” brachte Messner die wahre Geschichte des jungen Mediziners und Tiroler Bergsteigers Gert Judmaier auf den Bildschirm, der im Jahr 1970 beim Abstieg vom 5.199 Meter hohen Mount Kenya in Ostafrika 30 Meter in die Tiefe stürzte und sich einen offenen Unterschenkelbruch zuzog. Gedreht wurde der Doku-Spielfilm an Originalschauplätzen am Mount Kenya sowie im Südtiroler Sulden.

stol

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