Donnerstag, 25. Februar 2021

Residenzkünstler-Programm im Jahr 2021 verlängert

Grünes Licht hat die Landesregierung diese Woche für die Verlängerung des 3-jährigen Residenzkünstler-Programms gegeben, das Ende 2020 abgelaufen war.

Das Residenzkünstler-Programm stärkt das regionale Kulturleben und die Zusammenarbeit zwischen den Theaterensembles.
Badge Local
Das Residenzkünstler-Programm stärkt das regionale Kulturleben und die Zusammenarbeit zwischen den Theaterensembles. - Foto: © unsplash
Im September 2017 hatte die ständige Konferenz zwischen dem Staat, den Regionen, dem Land Südtirol und der Autonomen Provinz Trient ein 3-jähriges Programm für „Artists in Residence“ genehmigt. Die Vereinbarung zielt darauf ab, Zentren und Projekte für Residenzkünstler zu entwickeln, um Synergien zu schaffen und neue regionale Kulturinitiativen ins Leben zu rufen.

Auf Antrag von Landesrat Giuliano Vettorato hat die Landesregierung diese Woche beschlossen, das Dreijahresprogramm, das am 31. Dezember 2020 ausgelaufen war, um ein Jahr - bis Ende 2021 – zu verlängern. Gemeinsam mit der Provinz Trient, die die Projektleitung übernommen hat, sollen künstlerische Projekte von Theaterensembles in Südtirol gefördert werden.

„Die Verlängerung stellt einen wichtigen Schritt in Zeiten der Pandemie dar, die auch die Kulturwelt zum Stillstand gebracht hat“, unterstreicht der Landesrat für italienische Kultur. „Das Jahr 2021 ist also ein Brückenjahr in Hinblick auf die neue Ausschreibung des Residenz-Programms für die Jahre 2022-2024.“

Die kulturelle Zusammenarbeit mit dem Trentino sei sehr wichtig und bringe gute Ergebnisse. Sie ermögliche es zudem, am nationalen Koordinierungstisch zum Thema Residenzkünstler mit dem Kulturministerium und den anderen Partnerregionen teilzunehmen.

„Das stärkt das regionale Kulturleben und die Zusammenarbeit zwischen den Theaterensembles“, unterstreicht Landesrat Vettorato. „Unter den zahlreichen aktiven regionalen Kulturprogrammen ist das Residenz-Programm eine großartige Chance für Austausch und neue Perspektiven.“

lpa

Alle Meldungen zu: