Dienstag, 15. Januar 2019

Robert Menasse zu seinem Roman „Die Hauptstadt“

Es ist kurz vor der Premiere des Romanes „Die Hauptstadt“ nach einem Roman von Robert Menasse in den Vereinigten Bühnen Bozen. Im 5. Stock des Stadttheaters knistert es vor Spannung. Menasse bleibt gelassen und ist zu einem Gespräch bereit.

Der Autor Robert Menasse im „Dolomiten“-Interview. - Foto: DLife
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Der Autor Robert Menasse im „Dolomiten“-Interview. - Foto: DLife

„Dolomiten“: Freuen Sie sich auf die Aufführung, Herr Menasse?

Robert Menasse: Ich bin sehr neugierig. Zumal ich mit den Dramatisierungen des Romans verblüffende Erfahrungen gemacht habe. Ich habe mir zunächst überhaupt nicht vorstellen können, dass man diese sehr breit gefächerte Erzählung auf die Bühne bringt. Und dann kam die erste Dramatisierung in Zürich und es war ein sehr, sehr guter Theaterabend. Dann kam die zweite Dramatisierung; sie war völlig anders und trotzdem stimmig. Dann kam die dritte und jetzt die vierte in Bozen. Ich habe gelernt, dass man eine Erzählung auf die vielfältigste Weise auf die Bühne bringen und trotzdem den Kern der Sache treffen kann, die Herzwurzel freilegen.

„D“: Haben Sie sich jemals an der Bühnenfassung beteiligt?

Menasse: Ich habe immer gesagt, dass ich nicht mitdiskutieren möchte, mich nicht einmischen will. Wenn es ein Erfolg wird, ist es ein gemeinsamer Erfolg, wenn es ein Misserfolg wird, muss das Theater damit leben. Ich bin ehrlich gesagt, wahnsinnig froh, dass ich kein Theatermensch bin.

Interview: Margit Oberhammer   

D

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol