Montag, 13. Januar 2020

Startschuss für Südtiroler Plattform Biodiversität

Welche Tiere und Pflanzen gelten in Südtirol als gefährdet? Welche sind bereits ausgestorben? Fragen zur Biodiversität stehen im Mittelpunkt der neuen Plattform.

Eine bei einem Tag der Artenvielfalt  in Ridnaun gefundene Froschart.
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Eine bei einem Tag der Artenvielfalt in Ridnaun gefundene Froschart. - Foto: © Eurac

Ihre Tätigkeit beginnt die Plattform mit einer Vortragsreihe, die unter dem Titel „Colloquium“ jeden zweiten Mittwoch im Monat um 18 Uhr in der Eurac Research in der Bozner Drusus Straße stattfinden.

Das erste Treffen ist am kommenden Mittwoch, 15. Jänner geplant. Der Ökologe an der Universität Innsbruck, Johannes Rüdisser, wird dabei das Projekt „Citizen Science“ über das Monitoring der Schmetterlinge in Nordtirol vorstellen.



Bei den nächsten Treffen geht es um Fließgewässer, die Vernetzung von Schutzgebieten, die Bewegung von Tieren in den Alpen, um Vogelkunde, Lebensräume – eben um Biodiversität. Miteinbezogen werden dabei Forschende und Fachleute, welche die genannten Themen seit Jahren auch außerhalb von Südtirol analysieren. Die Plattform soll alle Interessierte, Institutionen ebenso wie Fachleute zur Biodiversität zusammenbringen.

Federführend sind derzeit das Naturmuseum Südtirol, die Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung sowie das Team für Biodiversitäts-Monitoring im Institut für Alpine Umwelt von Eurac Research. Die Zusammenarbeit soll auf weitere lokale und nationale Institutionen und Vereine ausgeweitet werden.

„Wir hoffen, dass sich die Plattform zu einem Treffpunkt entwickelt, bei dem Interessierte und Fachleute das Thema der Biodiversität vertiefen können,“ wünscht sich David Gruber, Direktor des Naturmuseums.

Joachim Mulser, Koordinator für Biodiversität im Amt für Natur, ergänzt: „Eine solche Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen ist längst unumgänglich geworden.“

„Unsere Vortragsreihe „Colloquium„ ist ein erster ganz konkreter Schritt, die Fachwelt rund um die Artenvielfalt zusammenzubringen,“ so Andreas Hilpold Koordinator des Biodiversitäts-Monitoring an der Eurac.

vs