Dienstag, 20. März 2018

Sterbesegen: 30 Ehrenamtliche lassen sich ausbilden

Am vergangenen Samstag haben 30 ehrenamtliche Mitarbeiter der Caritas-Hospizbewegung, aus den Pfarreien und aus Seniorenwohnheimen ihre Ausbildung zur Leitung des Sterbesegens begonnen.

Der Sterbesegen soll den Menschen auf seinem letzten Weg stärken und die Angehörigen trösten.
Badge Local
Der Sterbesegen soll den Menschen auf seinem letzten Weg stärken und die Angehörigen trösten.

Der Sterbesegen besteht aus einer liturgischen Feier, bei der ein sterbender Mensch in Anwesenheit seiner nächsten Verwandten und Freunde gesegnet wird. Dieser Segen soll den Menschen auf seinem letzten Weg stärken und die Angehörigen trösten. Seit 2015 wird der Segen im Auftrag des Bischofs in den Krankenhäusern gefeiert und hat sich zu einer hilfreichen Ergänzung zur Krankensalbung und zur letzten Kommunion entwickelt.

Die Ausbildung zur Leitung des Sterbesegens können Menschen ab 25 Jahren machen, Erfahrung in der Begleitung von Menschen in der Phase von Krankheit, Sterben und Tod haben, pastorale Erfahrungen in der Pfarrei aufweisen können oder bei der Caritas-Hospizbewegung oder in der Krankenhausseelsorge tätig sind.

Die Teilnehmer der Ausbildung. - Foto: Diözese Bozen-Brixen 

Insgesamt bald 60 Leiter des Sterbesegens

Geleitet wird die Ausbildung von  Stefan Huber, Liturgiereferent im Seelsorgeamt der Diözese, Referenten sind die Krankenhausseelsorger Peter Holzknecht und Dorothea Fauner sowie Günther Rederlechner von der Caritas-Hospizbewegung.

Im September 2018 wird die Ausbildung abgeschlossen sein: Damit wird es neben den Priestern, Diakonen und Krankenhausseelsorgern in der Diözese Bozen-Brixen 60 ausgebildete Leiter des Sterbesegens geben.

stol

stol