Dienstag, 06. November 2018

Südtiroler Operettenspiele: „Der Vogelhändler“ zum Jubiläum

Heuer feiern die Südtiroler Operettenspiele ihr 10-jähriges Jubiläum und es gibt wahrlich Grund zum Feiern.

Valeria Gasser und Anna Lucia Nardi singen abwechselnd die Adelaide. - Foto: Ade Kuss
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Valeria Gasser und Anna Lucia Nardi singen abwechselnd die Adelaide. - Foto: Ade Kuss

Wohl weniger wegen der Jahreszahl, aber sicherlich aufgrund der Tatsache, dass sich diese Veranstaltung zu einem der beliebtesten und größten Theaterereignisse im Land entwickelt  hat.

Die Idee von Leo Ploner, mit  einheimischen Künstlern diese  heitere Form des Musiktheaters auf  die Bühne zu bringen und ein breites, vor allem Südtiroler Publikum anzusprechen, hat sich als nachhaltig erwiesen. Mit Carl Zellers „Vogelhändler“ werden zum  Jubiläum musikalische „Rosen aus  Tirol“ an das Publikum überreicht. 

Toni Taschler wird das Stück in Szene setzen, Professor Othmar Trenner  ist der musikalische Leiter, auf der Bühne stehen wiederum bekannte Sängerinnen und Sänger aus Südtirol.

Zum Stück

In einer Dorfgemeinde in der Pfalz hat man sich kollektiv der Wilderei verschrieben. Deshalb sorgt die Nachricht, dass der Landesfürst zur Jagd komme, für ziemliches Entsetzen. Weder sein Wunsch nach einem Wildschwein noch der nach einer Audienz mit einer Jungfrau kann erfüllt werden, weil es beides im Dorf nicht mehr gibt. Baron Weps, des Fürsten Jägermeister, ist bereit, gegen ein hohes Bestechungsgeld dem hohen Besuch ein zahmes Hausschwein sowie eine junge Witwe als Jungfrau zu präsentieren. Als der Fürst überraschend sein Kommen absagt, müsste Weps die lukrativen Bestechungsgelder zurückzahlen, was er jedoch keineswegs im Sinn hat. Also erlaubt er seinem Neffen Stanislaus, den Fürsten zu spielen. Just zur selben Zeit kommt der Tiroler Vogelhändler Adam (Grüß' enk Gott, àlle mitanander") auf Besuch zu seiner Braut Christel, die dem falschen Fürsten im Pavillon eine Bittschrift für den Geliebten überreicht. Adam vermutet dahinter ein heimliches Rendezvous seiner Christel mit dem Fürsten und löst daraufhin die Verlobung. Stanislaus' frecher Schwindel fliegt nur deshalb auf, weil die Fürstin, als Bauernmagd Marie verkleidet, ins Dorf kommt, um ihren Gatten heimlich beobachten zu können. Adam findet in dieser angeblich treuen "Marie" schnell einen Ersatz für seine angeblich untreue Verlobte "Schenkt man sich Rosen in Tirol". 

Kartenvorverkauf und Termine

Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag, 2. November. Karten für die Vorstellungen in Bozen können unter 331 5380001 und für Brixen unter 0472 275522 reserviert werden. 

stol

stol