Unter dem Namen „Die Flüchtigkeit des Glücks“ stellen bekannte Autoren ihre Romane vor. Anschließend wird in offener Runde fleißig darüber diskutiert. Beginn ist um 14 Uhr im Waltherhaus von Bozen. Alle Interessierten sind an dieser Veranstaltung herzlich eingeladen - der Eintritt ist frei. „Ich weiß, was es heißt, glücklich zu sein“, so beginnt eines von Robert Kleindiensts Gedichten in seinem neuen Buch „Brandseelaute“.Doch das Glück ist nicht nur bei ihm ein flüchtiger Lebensbegleiter: In Irene Diwiaks Debütroman „Liebwies“ flammt es als Trugbild auf in einer Welt, in der Frau mit Schönheit weiter kommt als mit Können.In Ada Dorians Roman „Betrunkene Bäume“, der für den Bachmann-Preis nominiert war, werden die Weiten der Taiga zum Sehnsuchtsort zweier Menschen, die es nach Aussöhnung drängt.Mit viel schwarzem Humor erzählt Radek Knapp in „Der Mann, der Luft zum Frühstück aß“ von der Suche eines jungen Menschen nach jenem Glück, das sich „Zuhause“ nennt.Luise Maier seziert in ihrem Debütroman schonungslos und nüchtern eine Familie, in der das titelgebende Faktum „Dass wir uns haben“ kein Grund zur Freude ist. Was bleibt am Ende des Lebens an Glück in Erinnerung, wenn man Resümee zieht? Diese Frage stellt schließlich Julia Wolf in ihrem mehrfach preisgekrönten Roman „Walter Nowak bleibt liegen“.stol