Mittwoch, 04. April 2018

„Tanz Bozen“ - Die Freiheit sich zu bewegen

Ende Juli ist es wieder soweit: Das Projekt „Tanz Bozen“ startet wieder. Sharon Booth, die künstlerische Leitung von Tanz Bozen, erzählt gegenüber STOL welcher Tanzstil angesagt ist, wie viele Teilnehmer in diesem Jahr dabei sind und was tanzen für die Kanadierin so faszinierend macht.

Sharon Booth war jahrelang selbst auf den großen Bühnen der Welt unterwegs. Jetzt will sie den Menschen das Tanzen lernen.
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Sharon Booth war jahrelang selbst auf den großen Bühnen der Welt unterwegs. Jetzt will sie den Menschen das Tanzen lernen. - Foto: © D

Ab dem 16. Juli werden verschiedene Workshops zum Thema tanzen in Bozen angeboten. „Tanz Bozen“ heißt das Projekt, das seit 3 Jahren unter der Leitung von Sharon Booth ist.

Getanzt wird alles: Von Ballett über Lindy Hop, Flamenco, Jazz, Pilates, Yoga, Golden Age, Afro Brazil, bis hin zu Steppen ist alles mit dabei. Mit Tanzlehrern und Musikern aus aller Welt können Begeisterte bei den unterschiedlichen Workshops teilnehmen und das Tanzen lernen. Egal ob Anfänger oder Profi, Jung oder schon im etwas fortgeschrittenen Alter, bei „Tanz Bozen“ ist für alle was dabei. Sharon Booth erklärt: „Contemporary Tanz ist besonders beliebt, da auch die Lehrer sehr beliebt sind.“

Jedes Jahr werden neue Tanzstile angeboten und auch das Programm für Kinder wurde erweitert: Für die kleinen Teilnehmer gibt es ein eigenes Kids-Paket.

Die Anmeldungen laufen bereits

Die Anmeldungen laufen bereits seit dem 22. März online unter www.tanzbozen.it oder persönlich beim Südtiroler Kulturinstitut in Bozen. „Bis jetzt haben sich bereits 200 Leute angemeldet. Insgesamt können sich zwischen 700 und 800 Teilnehmer melden“, erzählt Booth im STOL-Interview.

Am Ende jeder Kurswoche präsentieren die Kinder ihren Eltern, Freunden und Verwandten was sie in den Kursen gelernt haben.

Sharon Booth hat internationale Erfolge gefeiert

Für die künstlerische Leiterin war jahrelang selbst auf den großen Bühnen der Welt unterwegs. Für sie ist es die Freiheit der Bewegung und die Verbindung zur Musik was das Tanzen so schön macht. In Kanada geboren, erhielt Sharon Booth ihre Ausbildung an der „National Ballet School of Canada“, danach ging sie nach San Francisco um als Solotänzerin bei Les Ballets Jazz de Montreal Karriere zu machen. 

Nach einer schweren Hüftverletzung übersiedelte die Tänzerin nach Wien, wo sie eine volle Zertifizierung als Pilates Trainerin erwarb und an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper die Fächer „Contemporary“ und „Ballet“ zu unterrichten begann. 

stol 

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