Donnerstag, 16. November 2017

„The Voice“: 3 Mal Ja für Jonas

Familie, Freunde und Fans des 20-jährigen Pustertalers Jonas Oberstaller haben am Donnerstag vor dem Fernseher und beim Public Viewing in Welsberg gezittert: Würde es der junge Sänger in die nächste Runde von „The Voice of Germany“ schaffen? Die Antwort: Ja!

Er konnte die Jury von "The Voice" überzeugen: Jonas Oberstaller.
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Er konnte die Jury von "The Voice" überzeugen: Jonas Oberstaller.

Nachdem er im März 2016 auf der größten Bühne Südtirols von „Backstage“ zu sehen war, entschied sich der 20-Jährige im Frühling dieses Jahres, sich bei „The Voice“ zu bewerben. Mit Erfolg, denn der junge Pustertaler wurde zu den Blind Auditions eingeladen. 

Was sind nochmal Blind Auditions? 

Bei der Show singen die Kandidaten, begleitet von einer Live-Band, nicht vor den Jurymitgliedern, sondern hinter ihnen. Die Juroren können die Sänger zunächst nur hören, weil sie in einem Drehstuhl mit dem Rücken zur Bühne sitzen. Stimmen sie für einen Kandidaten, dann dreht sich ihr Stuhl zur Bühne, erst dann sehen sie den Sänger. 

In der deutschen Version der Castingshow sitzen die Sänger Mark Forster, Yvonne Catterfeld, Samu Haber oder Michi Beck und Smudo von Fanta 4 in der Jury.

Der Kandidat kommt eine Runde weiter, wenn er mindestens eine der vier Jurystimmen erhält. 

3 Ja für Jonas

Fans von Jonas mussten sich am Donnerstag gedulden: Der junge Sänger trat etwa 1 Stunde nach Beginn der 9. und letzten Blind Audition auf die Bühne.

Mit seiner tiefen Stimme überzeugte er sowohl das Publikum im Saal als auch beim Public Viewing in Welsberg.

Und nicht nur das: Am Ende des von ihm gesungenen Liedes „Ride“ hatte Jonas bei der Jury die Qual der Wahl. Nicht nur einer, sondern gleich 3 Stühle drehten sich für ihn um.

Yvonne Catterfeld und Mark Forster drückten gleichzeitig den Buzzer, dann kam auch Samu Haber dazu. Und auch wenn Smudo und Michi Beck von Fanta 4 letztendlich nicht drückten, rockten sie den ganzen Song lang mit.

„Ich bin der Jonas aus Südtirol“

„Ich bin der Jonas aus Südtirol“, stellte sich der junge Sänger auf die Nachfrage von Yvonne Catterfeld vor.

Am Ende entschied sich Jonas für Mark Forster, der ihn vor allem für seine Kopfstimme lobte. Im Gespräch mit STOL nach der Sendung erzählt der Pustertaler von seinem aufregenden Erlebnis: 

„Es war ein geiles Gefühl, auf der Bühne zu stehen. Die Buzzer realisiert man im ersten Moment eigentlich nur nebenbei, vor allem, weil das Publikum anfängt zu kreischen. Aber wenn ich mal singe, bringt mich so schnell nichts aus der Ruhe. Ich konzentriere mich dann vor allem auf den Spaß.“

Warum er Mark Forster zum Coach gewählt hat? „Das war eigentlich eine absolute Blitzentscheidung. Aber er ist ein sehr cooler Typ, so viel steht fest“, berichtet ein gut gelaunter Jonas am Donnerstagabend nach der Übertragung der Show.

Weiter geht es für den Pustertaler am Sonntagabend in der nächsten Folge von „The Voice“.

stol/liz 

stol