Agamemnon, Klytaimestra, Orestes, Elektra, Kassandra und Aigisthos – sie alle sind Täter oder Opfer in einer Familiengeschichte, die nicht von Vergebung und Aus¬söhnung, sondern von Vergeltung und Mord geprägt ist. Das Matriarchat wird vom Patriachat verdrängt und eine von Männern dominierte Demokratie eingesetzt. Aischylos, um 525 v. Chr. geboren, gewann mit der „Orestie“ bei der Erstaufführung zu den Dionysien im Jahre 458 v. Chr. in Athen den Siegespreis. Er ist neben Sophokles und Euripides einer der drei großen griechischen Tragödiendichter.In Meran auf der Bühne stehen Patrizia Pfeifer, Johanna Porcheddu, Andrea Haller Kathrìn Janach, Thomas Hochkofler, Theo Hendrich, Anton Gallmetzer und Johannes Springeth.TermineNach der Premiere am 9. Oktober gibt es weitere Aufführungen am 11., 14., 16., 20., 21., 23., 24. und 28. Oktober.Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr.