Ihre lusterfüllten Lieder schmeicheln sich in unsere Gehörgänge, bis der Kopf begreift, wie abgründig und bitterbös ihre Texte sind. Geistreich und wortgewandt teilen sie aus: Politik, Wirtschaft, Spiritualität und volkstümlicher Schlager kriegen ihr Fett ab - und das nicht zu knapp!Die beiden Damen tingeln, bewehrt mit scharfen Worten, heftigen Stimmen, zwei Notenständern und einem Akkordeon durch die schöne Welt. Sie erfanden ihr eigenes Genre, das „Heimatfilmtheater“, und malen dabei die Teufel des 21. Jahrhunderts an die Wand.Mit Engelsstimmen und Teufelszungen besingen und zerpflücken sie die Erscheinungen der modernen Welt: Die Börsenkurse fahren Geisterbahn, Währungen schwanken in hausgemachten Tornados und Michael Jackson ist auch schon tot. Was also gilt es noch zu tun, außer mit erhobenem Haupt und rot-schwarzer Fahne durch die Ruinen der abendländischen Kultur zu schreiten und Hurra zu singen? Knuth und Tucek tun dies in einem Liederabendrot, welches sich ohne Weichspüler gewaschen hat und trotzdem manchen Brunnen vergiften wird. Ein musikalisches Inferno voller Wahrheit, die finsteren Humor erfordert, der trotzdem lacht.Sie sind „die Rockstars unter den Satirikerinnen“ und die wohlverdientenPreisträgerinnen des Salzburger Stier 2011 und des Deutschen Kleinkunstpreises 2014!„Knuth und Tucek begeistern mit originellen Gedankengängen, skalpellscharfem Spott und grandioser Musikalität.“ (NZZ) Aufführungstermine: 21. und 22. März in der Bozner Carambolage mit Beginn um 20.30 Uhr. INFOS & TICKETS: 0471-981790