Mittwoch, 28. August 2019

Deutschland: „Fridays for Future“-Bewegung landet im Theater

„Fridays for Future“ ist im Theater angekommen. In einer deutschen Erstaufführung des Schauspiels „Hoffnung“ des belgischen Autors Stijn Devillé hat das Saarländische Staatstheater Jugendliche integriert, die in Saarbrücken und Umgebung für die Bewegung aktiv sind. „Damit verleihen wir der Inszenierung einen erweiterten, hautnahen Bezug“, sagte die Dramaturgin des Stücks, Corinna Popp.

Das Theater hat Jugendliche integriert, für die Bewegung aktiv sind (Symbolbild).
Das Theater hat Jugendliche integriert, für die Bewegung aktiv sind (Symbolbild). - Foto: © APA/AFP

„Hoffnung“ ist der dritte Teil der preisgekrönten Trilogie „Habgier, Angst & Hoffnung“, in der Devillé nach einem Blick auf Krisen in Europa eine Vision der Zukunft zeichnet. Mit der Premiere von „Hoffnung“ startet das Saarländische Staatstheater am 7. September am Spielort der Alten Feuerwache in seine neue Spielzeit.

Für Chefdramaturg Horst Busch ist der Dreiteiler in der deutschen Übersetzung von Uwe Dethier „ein aufrichtiger Appell, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, sich dem Wissen der Gegenwart zu stellen und die Zukunft gestaltend in die Hand zu nehmen“. Dazu gehöre auch der Umweltgedanke: Daher werde gemeinsam mit den 8 Schauspielern ein Sprechchor aus 10 Jugendlichen auf der Bühne stehen, die zu „Fridays for Future“ gehörten.

Die Schülerprotestbewegung „Fridays for Future“ ruft mit Demonstrationen freitags während der Schulzeit für Klimaschutz auf. Die Protestaktionen wurden vor rund einem Jahr von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg gestartet.

apa/dpa

stol