Pia und Helen, zwei Frauen mittleren Alters, sind entschlossen, die Welt von sich zu erlösen. Einander in Hassliebe verbunden, bereiten sie den Höhepunkt ihres Daseins vor, der in den Flammen eines Scheiterhaufens zu hellem Leuchten gebracht werden soll. Sie gehen geschwätzig, streitend, verdrängend, träumend, resümierend die letzten Dinge durch. Dinge, die dem nicht gelebten Leben dann doch noch irgendwie eine Bedeutung abtrotzen müssen. Und allmählich schleicht sich die Vermutung ein, dass es bei ihnen eben auch nur darum geht, sich von der Welt zu erlösen. So, wie es eben immer ist, so, wie es normalerweise bei allen ist.Giorgina, eine rätselhafte Figur, die durch ihr Anderssein sämtliche Ängste und Feindseligkeiten der Beiden auf sich lenkt wie ein Magnet, hat da gerade noch gefehlt. Ihr Erscheinen führt letztlich in die Katastrophe. Und für Helen und Pia bahnt sich das Schlimmste an, eine grauenhafte Vision, die nun so gar nicht mehr auf dem Plan stand: Weiterleben müssen?"Das Leben besitzt zwei Gegenspieler: Der eine heißt Sterben, der andere Nichtsterben. Mit dem Sterben hat es sich arrangiert, doch das Nichtsterben vergällt ihm das Weiterleben gründlich.“ (Theresia Walser) In der Produktion der Frauentheatergruppe Phenomena spielen Patrizia Pfeifer, Johanna Porcheddu und Tania Ottavi, Regie führt Torsten Schilling.TermineDas Stück wird am 15., 17., 19., 20., 22., 23., 24., 25., 29. und 30. Jänner in Meran aufgeführt.Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr.