Basierend auf dem Grimmschen Märchen „ Die Bremer Stadtmusikanten“, hat der Autor Bernhard Studlar ein zeitgenössisches sozialkritisches Märchen für Jung und Alt verfasst.In Grimms Märchen wird am Beispiel von Esel, Hund, Katze und Hahn geschildert, wie eine altersbedingt nutzlos gewordene Unterschicht gnadenlos in die Arbeitslosigkeit und ins existenzielle Nichts gestoßen wird.Endgültig ganz unten angekommen, kriegen sich die vier Verlierer mit anderen Ausgegrenzten, nämlich Kriminellen, in die Haare. Es kommt zum Kampf um einen letzten Rückzugsort, ein Haus im einsamen Wald. In Bernhard Studlars Fassung gewinnen die Vier kein Haus, sondern eine Casting-Show.Der arbeitslose Lehrer Eselhoff, der nicht vermittelbare Herr Hunditsch, die glücklose Chorsängerin Miau und der erfolglose Dichter Hahnrei versuchen, wie einst das tierische Quartett, ihr Glück als Band. Doch auf den Sieg der Castingshow und eine strapaziöse Welttournee folgt die Ernüchterung: Das Unternehmen macht keinen Spaß mehr. Kann sich die Gruppe in der Folge vom ausbeuterischen Manager emanzipieren?Das Stück „Die Prima Stadtmusikanten –Rette sich wer kann“ ist am Samstag 1. Juni 2013 im Bürgerhaus in Tramin um 18 Uhr zu sehen.stol