Insgesamt neun Künstler und -gruppen aus verschiedenen Ländern Europas gingen an den Start und kämpften vom 7. bis 9.11. um die Gunst der Zuschauer und somit um die begehrten Siegertrophäen mit den dazugehörigen Preisgeldern.Einen fulminanten Auftakt machte am Mittwoch das schweizerisch-italienische Frauenduo Nina Dimitri & Silvana Gargiulo . Mit ihrem „Concerto Rumoristico“ boten sie musikalische Clownerie mit viel Situationskomik.Danach kam die spanische Truppe „Trukitrek“ an die Reihe und präsentierte ein poetisches Objekt- und Puppentheater im Stil der 60er Jahre. Virtuos war der Auftritt vom ungarisch-deutschen Flöten-Künstler Gabor Vosteen: Mit feinen Melodien und kecker visueller Komik entführte er in seinen ganz eigenen Kosmos und spielte mit bis zu 5 Blockflöten gleichzeitig.„Sagapó Teatro“ eröffneten zweiten Abend Den zweiten Wettbewerbsabend eröffnete die Bozner Gruppe „Sagapó Teatro“. Chiara Visca und Armin Barducci präsentierten in bester „Storytelling“-Manier klassische Sagen aus dem alpinen Raum. Gestik, Mimik und verschiedene Sprachen kamen genauso zum Einsatz wie Bilder und Zeichnungen, die live entstanden und auf die Bühne projiziert wurden.Musikalisch ging es mit der deutsch-schweizerischen Clownband „The Bombastics“ weiter. Mehrsprachig, schräg und witzig war ihr Repertoire, das von Balkanblues bis hin zu Gipsy-Punk und Rock reichte.Beeindruckend war die Performance des belgischen Vokalakrobaten Bernard Massuir, der mit seinen Stimmbändern und einer gehörigen Portion Humor die unterschiedlichsten Klangwelten herbeizauberte.„Duel“ aus Frankreich fesselten mit hinreißendem SlapstickAm Freitag kam zuerst die Gruppe „Duel“ aus Frankreich an die Reihe. Mit virtuos gespielter Musik und hinreißendem Slapstick fesselten der Cellist und der Pianist in ihrem musikalischen Wettstreit.Danach stand eine berührende zweisprachige Tragikomödie von der Gruppe LesTaK auf dem Programm: Ein Italiener und ein Schweizer trafen sich wie zufällig auf einer Parkbank und fanden trotz sprachlicher Differenzen und Missverständnisse zueinander.Den letzten Auftritt hatte der Westschweizer Karim Slama zu bestreiten. Mit der Synchronisation von eingespielten Geräuschkulissen und einer unnachahmlichen Mimik sorgte er für wahre Lachanfälle beim Publikum.Darbietungen mussten ohne Worte oder mehrsprachig präsentiert werdenWie es das Reglement des “Niederstätter surPrize” vorschreibt, mussten alle Darbietungen die Bedingungen erfüllen und ohne Worte oder mehrsprachig präsentiert werden. Die Verständlichkeit über Grenzen hinweg ist eine wichtige Charakteristik dieses Wettbewerbs.Am Freitag gegen Mitternacht erfolgte die mit Spannung erwartete Preisverleihung. Die Juroren Irene Girkinger, Brigitte Knapp, Maria Niederstätter, Arno Dejaco, Marco Facchin, Mateo Taibon und Fabio Zamboni verliehen den mit 3.000 Euro dotierten 1. Jurypreis an das Künstlerduo „Duel“ aus Frankreich.Der 2. Jurypreis im Wert von 2.000 Euro ging an Gabor Vosteen aus Deutschland.Auch das Publikum durfte seinen Liebling prämieren und wählte ebenfalls Gabor Vosteen zum Publikumssieger, der sich über einen weiteren Scheck von 1.500 Euro freuen durfte.Maria Niederstätter kührte die glücklichen Sieger mit den Trophäen, die heuer vom Südtiroler Künstler Carlo Speranza entworfen wurden.