Am 20. Februar wurde das Gedenkjahr 2009 feierlich abgeschlossen. In diesem Jahr gestartete Initiativen sollen aber über das Gedenkjahr hinaus Früchte tragen. So beispielsweise jene des Landesamtes für Weiterbildung der Abteilung Deutsche Kultur. 2009 wollte das Amt Impulse zum Nachdenken über Werte und Einstellungen in Südtirol geben. Dazu wurde die Methode des Forumtheaters gewählt. In „Forumtheater A.H.09" wurde bewusst nicht die „große Geschichte" in den Vordergrund gestellt, sondern Geschichten von Macht und Ohnmacht im Alltag. Auf „A.H.09" folgt nun „A.H.10". Unter dem Titel „Wer rettet die Helden?" wird scheinbar der „historische" Stoff stärker in den Vordergrund gerückt. Aber auch im Jahr nach dem Gedenkjahr geht es um existenziell-menschliche, zeitlose Themen: das Entstehen eines Aufstandes, die innere Not von "Helden" und jener Menschen, die von ihnen mitgerissen werden. TerminePremiere hat „Wer rettet die Helden? Forumtheater A.H.10" am 26. Februar um 20 Uhr im Haus der Vereine in Auer.Weitere Aufführungen finden am 27. Februar um 20.30 Uhr in Brixen (Dekadenz/Anreiterkeller), am 1. März um 20.30 Uhr in Bozen (Carambolage), am 2. März um 20 Uhr in Bruneck (Stadttheater), am 5. März um 20.30 Uhr in Eppan (Lanserhaus), am 12. März um 20.30 Uhr in St. Ulrich (Circolo - Kreis für Kunst und Kultur), am 19. März um 20 Uhr in Lana (Bibliothek) und am 20. März um 20 Uhr in Schlanders (Mittelschule) statt.Im achtköpfigen Spielerteam unter der Regie von Henrique Köng wirken Martin Abram, Donatella Gigli, Maria Hofer, Oswald Hundegger, Simon Kostner, Giulia Parisi, Hans Karl Peterlini und Lore Weis Meraner mit. Die musikalische Leitung liegt bei Simon Kostner, Regula Maria Julen. Die Texte stammen von Hans Karl Peterlini.