In den 1980er und 1990er Jahren galt sie als Europas radikalste Kostümbildnerin, der alle großen Theater den roten Teppich ausrollten. Seit einigen Jahren lebt Parmeggiani wieder in ihrer Heimatstadt Meran.Im Rahmen einer Matinee bei Kunst Meran erzählt sie von ihrem Mut als junge Schneiderin in Berlin Kostümbildnerin zu werden, von ihrem Leben als Nomadin zwischen Berlin, Hamburg, München und Wien, der Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder, Peter Stein, Samuel Beckett und Robert Wilson.Sie lässt ihre Arbeit für die Salzburger Festspiele, Bayreuth, die Pariser Oper und die Metropolitan Opera Revue passieren und erinnert sich an „Black Rider“ „Alice“ und „Time Rocker“ mit Tom Waits und Lou Reed am Hamburger Thalia Theater. Nach derJohannes Passionvon J. S. Bach am Théâtre du Châtelet (Paris) undQuartettam Théâtre National de l'Odéon (Paris) 2006 hat sie mit dem Theater abgeschlossen und sich ins Private zurückgezogen.Anlässlich der Veranstaltungsreihe zum Tag der Frau hat sich Kunst Meran den Initiativen der Gemeinde Meran mit der Begegnung mit Frida Parmeggiani angeschlossen.Termin: Samstag, 8. März, 11 Uhr, Kunst Meran