In der kommenden Spielzeit wird ein Querschnitt des deutschsprachigen Theaters gezeigt– sowohl zeitgenössische Werke, als auch echte und moderne Klassiker finden ihren Platz im Theaterprogramm. Außerdem gibt es ein breit gestreutes Feld an Genres: Von klassischen Stücken über Romanadaptionen und Maskentheater bis hin zu Liederabenden, ist alles dabei.Inszeniert werden die Stücke jener Regisseure, die derzeit in der deutschsprachigen Theaterszene besondere Aufmerksamkeit genießen. Darunter befinden sich Jorinde Dröse, Yael Ronen und Ulrich Waller. Auch die auftretenden Schauspieler gelten derzeit als maßgebend, beispielsweise Eva Mattes, Angela Winkler und Uwe Bohm. Bei der Pressekonferenz des Südtiroler Kulturinstituts am Donnerstag (v. l.): Peter Silbernagl, Klaus Widmann, Philipp Achammer, Astrid Schweiggl, Günther Kaufmann, Georg Mühlberger. - Foto: Südtiroler KulturinstitutTheateraufführungenUnter den Theaterstücken sind 8 Uraufführungen (unter anderem von Lutz Hübner/Sarah Nemitz, Ferdinand von Schirach und Sibylle Berg) sowie 3 Originalfassungen von Romanadaptionen (etwa „Effi Briest“ von Theodor Fontane in der Bearbeitung von Jorinde Dröse und „Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada in der Bearbeitung von Volkmar Kamm). Die beiden Stücke „Hotel Paradiso“ und „Teatro Delusio“ von Familie Flöz werden ohne Worte, mit reiner Gestik inszeniert.Des Weiteren werden der Liederabend „Trümmerfrauen, Bombenstimmung“ von Sandy Lopicic sowie die Filmadaption „Wie im Himmel“ von Kay Pollak stattfinden.Kinder- und JugendbereichDas Südtiroler Kulturinstitut arbeitet auch mit Bühnen zusammen, die sich auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche spezialisiert haben. Geachtet wird hier zum einen auf aktuelle Themen, zum anderen darauf, dass Kinder und Jugendliche das Theater als etwas Lebendiges und Faszinierendes erleben.Es werden das Kindermusical „Aladdin“, die Romanadaption „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel in der Bearbeitung von Felicitas Loewe sowie ein Kinderkonzert mit dem Hamburger Ensemble „Elbtonal Percussion“ stattfinden. Zudem werden 3 Werke zeitgenössischer Autoren aufgeführt, darunter Stücke von Jordi Galceran und Petra Wüllenweber.KonzertabendeAuch beim Konzertprogramm wird ein breites Feld geboten, das sich der klassischen Musik und der klassischen Moderne von Renaissance und Barock bis zur Gegenwart widmet. Eingeladen wurden Musiker und Ensembles, die als innovativ gelten.Unter den Musikern und Ensembles befinden sich unter anderem Benedict Kloeckner (Cello), Stefan Temmingh (Blockflöte), „Singer Pur“ und „casalQuartett“.stol/kt