Das Darstellen einer Passionsgeschichte in einem sakralen Raum hat den großen Vorteil, dem Anliegen des Vorhabens, einer Annäherung an die „Person Jesus“, besser entsprechen zu können als in einem großen Freiluftspektakel. In Lana wird keine Jahrhunderte alte Übersetzung, kein inhaltlich verstaubter Text als Grundlage für das Spiel verwendet, sondern eine von den deutschsprachigen Bischöfen approbierte Einheitsübersetzung des Evangeliums aus dem Jahre 1978. Jesu Leitspruch lautet: „Es ist gesagt worden. Ich aber sage Euch!“ Damit gewinnt er viele Freunde, eckt rasch an und schafft sich rasch viele Feinde. Die „Passion“ beginnt nicht mit dem Einzug in Jerusalem oder mit dem Letzten Abendmahl begonnen, sondern bereits nach der Taufe am Jordan. Neben den bekannten Szenen einer Passion sind weitere eingefügt, die hinterfragen sollen: Wer ist Judas? Ist er ein Verräter? Wer waren Barabbas und die beiden Schächer? Welche Rolle spielt der Widersacher? Warum ist Lukas für die Überlieferung so wichtig?TermineDie Aufführungen finden vom 11. bis zum 28. März, von Mittwoch bis Sonntag mit Beginn jeweils um 20.30 Uhr statt.Tickets gibt es im Büro direkt neben der Hl.-Kreuzkirche von 10 bis 12 Uhr, unter der Telefonnummer 338/1812602 und auch im Internet unter www.passionsspiele.it.