„Letzter Wille“ heißt das Stück von Fitzgerald Kusz, das von Roland Selva für die Heimatbühne Neumarkt adaptiert wurde.Zum Stück Plötzlich und unerwartet, aber ganz und gar nicht unerwünscht, erlag Tante Martha einem Herzinfarkt und hinterlässt ein Vermögen. Mann und Kinder hat Martha nicht gehabt. Aber eine Schwester und Nichten und Neffen nebst diversen Ehepartnern. Nach der Beerdigung trifft sich die Verwandtschaft gleich in Tante Marthas muffig "guter Stube“. Und natürlich spielen die lieben Verwandten beim Leichenschmaus die Rolle, die ihnen selbst angemessen erscheint - die wichtigste. Sie reden sogar noch miteinander, denn noch haben sie nicht geerbt. Misstrauen und Gier bestimmen die Stimmung. Liebenswürdigkeiten geraten zunehmend zur Körperverletzung. Die Masken fallen. Jeder will den größten Anteil, jeder fühlt sich übervorteilt. Es entbrennt ein komödiantischer aber skrupelloser Kampf um jede Vase. Hemmungslos wird auch in Tante Marthas Privatleben gewühlt. Einig ist sich die Bagage nur gegen die Erbansprüche des hergelaufenen Klaus. Von einem Testament war nie die Rede. Die gesetzliche Erbfolge ist klar. Aber dann taucht - ebenso plötzlich und unerwartet wie ihr Ableben - doch noch Marthas "Letzter Wille" auf. Und der ist mehr als unerwünscht ... doch "wer zuletzt lacht, lacht am besten!" Tante Marthas Erbe und die lieben Verwandten. Alles läuft darauf hinaus: Habt ihr schon geerbt oder redet ihr noch miteinander? Der Stoff, aus dem Erbschaftskomödien sind!" Wer noch nicht geerbt hat, sollte sich zur Abschreckung dieses Stück ansehen.Premiere und weitere Aufführungen Die Premiere findet am Samstag, 10 November um 20 Uhr im Haus Unterland statt. Weitere Aufführungen am 11. November (18.00 Uhr), 15. und 17. November (20.00 Uhr) und 18. November (18.00 Uhr). KartenvorverkaufKarten können von 10 Uhr bis 13 Uhr und von 16 Uhr bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 331/2701485 reserviert werden.