Sie alle werden dem Wettbewerbskonzept entsprechend versuchen, die Zuschauer mehrsprachig oder nonverbal für ihre Kunst zu gewinnen. Auf dem Spiel stehen der 1. Jurypreis (3000 Euro), der 2. Jurypreis (2000 Euro) sowie der Publikumspreis (1500 Euro) mit den dazugehörigen Siegertrophäen, die in diesem Jahr vom Südtiroler Künstler Carlo Speranza gestaltet wurden.In der Fachjury sitzen auch diesmal Experten aus Theater und Presse: Irene Girkinger, Brigitte Knapp, Maria Niederstätter, Arno Dejaco, Marco Facchin, Maeto Taibon und Facio Zamboni. Am Donnerstag,9. November gibt es ab 20.30 Uhr Tränen, Witz und Scharfsinn.Duel: „Opus 2“___________________Die Performance von Duel ist verrückt, unwiderstehlich und vor allem hochkarätig. Laurent Cirade (Cello) und Paul Staïcu (Piano) haben beide eine klassische Musikausbildung genossen und wurden für ihr musikalisches Können mehrfach ausgezeichnet. Sie verstehen es, ihr Publikum mit virtuos gespielter Musik und hinreißendem Slapstick zu fesseln. Der Cellist - groß und kräftig - verkörpert den Grobian, während der Pianist - klein und schmächtig - das Schlitzohr gibt.Es braucht keine Worte, wenn sich die beiden während ihres Spiels gegenseitig provozieren, sich kleine Fallen stellen und versuchen, sich gegenseitig zu überflügeln. Die beiden Künstler bewegen sich mühelos von rasanter Unterhaltung über musikalische Parodien bis hin zur Poesie.LesTaK: “Due Soli”________________________Eine verlassene Bank. Leise fallen Blätter. Roberto träumt von Shakespeare, während er den Boden wischt. Unter seiner Arbeitskleidung leuchtet das weiße Hemd. Er ist jederzeit für die Rolle seines Lebens bereit.In der Ferne erklingen Glocken, sie erinnern Ernst an eine Melodie. Seine Melodie für sie. Und die will er unbedingt festhalten. Zuviel musste er in letzter Zeit loslassen.So treffen die zwei Männer zufällig im Park aufeinander. Trotz sprachlicher Differenzen und Missverständnisse kommen sich die beiden näher und bauen spielerisch und humorvoll an ihrer entstehenden Freundschaft. Zwei verschiedene Kulturen und eine Begegnung, die berührt und Aufbruch ermöglicht.Der Italiener Dante Carbini und der Schweizer Lukas Larcher gründeten nach dem internationalen Theater-Workshop von Pierre Byland 2009 die Gruppe LesTaK. Mit einer Prise Selbstironie und tragikomischem Humor hat das Duo über sprachliche Hürden hinweg das aktuelle Thema der Einsamkeit thematisiert. Die Regie stammt von Manuel Rytz.Karim Slama (CH): „Welsch ein Slamassel“_____________________________________________Karim Slama ist scharfsinnig, subtil und variantenreich. Der Westschweizer Humorist mit dem verträumten Blick ist ein Meister der Mimik und ein Genie der Gestik. Mit einem stets liebevollen Augenzwinkern gibt er seine präzisen Beobachtungen des alltäglichen Lebens wieder und hält dem Publikum auf charmant-spitzbübische Art einen Spiegel vor. Die Synchronisation von eingespielten Geräuschkulissen und einer unnachahmlichen Mimik bildet dabei den Kern von Karim Slamas Programm und macht ihn zum Playback-Athleten.Freuen Sie sich auf eine rasante französisch-deutsche Slapstick-Satire, begleitet von surrealen Geräuschen. Und Sie werden feststellen, dass auf beiden Seiten des Röschtigrabens denselben alltäglichen Widrigkeiten getrotzt werden muss und dementsprechend auch über dasselbe gelacht werden kann.INFORMATIONEN & KARTENRESERVIERUNGENInformationen und Kartenreservierungen unter der Telefonnummer: 0471/981790