Ein international erfolgreicher junger Dirigent stellt sich in Südtirol vor: Am 18. Februar leitet der Australier Daniel Smith das Haydn Orchester im Konzerthaus Bozen. Auf dem Programm stehen an diesem Abend die zum Zyklus der „Londoner Sinfonien“ zählende letzte Sinfonie (Nr. 104 in D-Dur, Hob. I: 104 „Salomon”) von Joseph Haydn, das 1934 entstandene Konzert für Flöte und Orchester des französischen Komponisten Jacques Ibert und die Sinfonie Nr. 41 in C-Dur, KV 551 „Jupiter” von Wolfgang Amadeus Mozart. Solist ist Francesco Dainese (Flöte).Damit setzt das Haydn Orchester – wieder einmal – auf die eigenen Kräfte. Francesco Dainese wurde 1967 in Padua geboren und studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt. Er spielte mit dem Orchester der Oper in Rom, den Solisti Veneti und dem Ensemble Azzolini. Seit 1990 ist Francesco Dainese erster Flötist im Haydn Orchester. Das von Daniel Smith geleitete Konzert beginnt um 20 Uhr und wird am 19. Februar in Trient (Auditorium 20.30 Uhr) wiederholt.Der 33 Jahre junge Daniel Smith machte sich zuerst als Flötist einen Namen, bevor er mit 16 Jahren als Dirigent mit dem Sydney Symphony Orchestra debütierte. Daniel Smith, der - unter anderen – auch von den finnischen Dirigenten Neeme und Paavo Järvi ausgebildet wurde, entwickelt sich derzeit zu einem weltweit gefragten Orchesterleiter. 2012 gewann er den 5. Wettbewerb für Operndirigenten „Luigi Mancinelli“ in Italien und belegte beim Sir Georg Solti International Dirigentenwettbewerb in Frankfurt hinter dem Chinesen Daye Lin den zweiten Platz, um kurz darauf auch noch drei Hauptpreise beim ebenso renommierten polnischen Grzegorz-Fitelberg-Dirigentenwettbewerb zu erringen. Schon 2011 wurde Daniel Smith mit dem „Orchestra’s Choice Prize for Best Conductor“ beim Internationalen Lutoslawski-Wettbewerb in Polen ausgezeichnet. Nach seinem Debüt bei den Göteborger Symphonikern 2010 wurde Daniel Smith in der Presse s als „einer der vielversprechendsten Nachwuchsdirigenten“ bezeichnet – und macht seitdem international Karriere. So ist es kein Zufall, dass ihn Valery Gergiev im Herbst 2013 einlud, das berühmte Mariinsky Symphony Orchestra in St. Petersburg zu dirigieren.Tickets: Stadttheater, Verdiplatz 40, 39100 Bozen, Tel 0471 053800